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Behinderten-Gruppen wird damit Sommerurlaub ermöglicht / Seit 33 Jahren unterstützen junge Brandschützer Einrichtung in Bad Oeynhausen

Jugendfeuerwehren sammeln 4500 Euro für den Wittekindshof

Hessisch Oldendorf / Bad Oeynhausen (AM). Die 16 Jugendfeuerwehren der Stadt Hessisch Oldendorf haben mit ihrer Haussammlung zugunsten der Kinder und Jugendlichen im Schülerdorf Wittekindshof in Bad Oeynhausen alle bisherigen Rekorde gebrochen. Tosenden Beifall gab es als erstes Dankeschön, als Stadtjugendwartin Agnes Dybowski das Geheimnis um den Riesenscheck lüftete. 4500 Euro hat der Feuerwehrnachwuchs in den Familien und an den Haustüren in ihren Dörfern gesammelt.

veröffentlicht am 03.02.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 23:21 Uhr

Stadtbrandmeister Jürgen Hilpert (li.), Amtsvorgänger Hans-Jürgen Hoffmann, Stadtjugendwartin Agnes Dybowski und weiter Vertrete
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Es war bereits die 33. Sammlung der Jugendfeuerwehren in Hessisch Oldendorf für junge Menschen mit Behinderung, die in der diakonischen Stiftung des Wittekindshofes leben. „Die Jugendfeuerwehren waren sehr fleißig und die Bevölkerung war großzügig. Sonst hätten wir dieses Rekordergebnis nicht erzielen können“, freut sich Agnes Dybowski. Ihr Dank geht an alle Feuerwehrleute, die bereit waren, die Haussammlungen der Kinder und Jugendlichen zu begleiten: „Wir lassen die Jugendfeuerwehr grundsätzlich nicht alleine laufen. Alle Sammler werden von Erwachsenen begleitet“, betont die Jugendwartin. Den großen Erfolg verdanke der Feuerwehrnachwuchs der Tatsache, dass die Hessisch Oldendorfer wissen, dass das Geld wirklich direkt den jungen Menschen mit Behinderung zugutekommt. „Durch regelmäßige Besuche, Begegnungen und die Teilnahme von Jugendlichen des Wittekindshofes an Veranstaltungen der Jugendfeuerwehren sind Beziehungen gewachsen und man kennt man sich untereinander“, sagt Agnes Dybowski.

Auch in diesem Jahr wird das von den Hessisch Oldendorfer Jugendfeuerwehren gesammelte Geld für den gemeinsamen Urlaub der Wohngruppen Bielefeld / Münster und Hamburg / Bremen eingesetzt. Die einen werden zum Schloss Dankern fahren, einem Ferienzentrum in Haren an der Ems. Dort gibt es vielfältige Freizeit- und Sportangebote mit Kino, Disco und Reiten. Die anderen werden erstmals Urlaub mit Zelten beim Südseecamp in der Lüneburger Heide machen. „Als bei der Scheckübergabe das Stichwort Urlaub fiel, war die Begeisterung auch bei denen, die sich kaum mit Worten verständlich machen können, sofort zu spüren. Andere berichteten lebhaft von ihren Erinnerungen an den letzten Urlaub. Wer das erlebt, weiß sofort, dass unser Geld im Wittekindshofer Schülerdorf bestens angelegt ist“, erklärt Agnes Dybowski. Das hat auch Diakon Hans-Jürgen Kämper unterstrichen: „Einige Kinder und Jugendliche bekommen keine Unterstützung von Eltern, Paten oder Angehörigen: Nur durch das Geld der Jugendfeuerwehren können alle mit in den Urlaub fahren.“

Nach kräftigem Applaus und persönlichen Dankesworten überreichten Jugendliche Kalender an Agnes Dybowski mit Bildern der Bewohnerinnen und Bewohner aus den vier Wohngruppen, denen das Geld zugutekommt. Bei einigen Motiven war der Wiedererkennungseffekt groß. Es waren Bilder von gemeinsamen Aktivitäten mit den Jugendfeuerwehren in Hessisch Oldendorf.

Das Schülerdorf gehört zum Kinder- und Jugendbereich des Wittekindshofs, in dem in Bad Oeynhausen und Bünde knapp 200 Kinder und Jugendliche mit geistiger und mehrfacher Behinderung leben. Insgesamt unterstützt die Diakonische Stiftung Wittekindshof rund 2800 Menschen mit Behinderung.



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