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Hochwasserschutz für Segelhorster Bach

Jetzt sollen Rohre die Lösung bringen

Hessisch Oldendorf. Starkregen setzt den Segelhorster Bach und damit die Rohdener Straße regelmäßig unter Wasser – Anlieger müssen dann mit dem Schlimmsten rechnen. Der Ortsrat hat bereits intensiv verschiedene Varianten für eine bessere Wasserrückhaltung beraten. Jetzt sollen Röhre die Lösungen bringen.

veröffentlicht am 12.04.2016 um 20:01 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:27 Uhr

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Joachim Zieseniß

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Joachim Zieseniß Reporter Coppenbrügge-Salzhemmendorf zur Autorenseite
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Nun soll als Maßnahme zum „Hochwasserschutz Segelhorster Bach“ in Höhe der vorhandenen Brücke im Bereich Bergstraße/Grundschule Rosenbusch durch den Einbau einer Verengung des Bachbettes ein Rückstau geschaffen werden. Das hat Hessisch Oldendorfs Ausschuss für Bau, Umwelt, Feuerschutz und Energiemanagement jetzt in seiner jüngsten Sitzung einstimmig befürwortet.

Der Ortsrat Hessisch Oldendorf hatte bereits in seiner Juli-Sitzung im vergangenen Jahr einen entsprechenden Beschluss zur Umsetzung dieser Maßnahme gefasst. Die Verwaltung wurde nun beauftragt, die planungsrechtlichen Voraussetzungen zu schaffen. Dafür sind jetzt Vermessungsarbeiten, eine hydraulische Berechnung, eine Kostenermittlung sowie die Erarbeitung der Antragsunterlagen für das wasserrechtliche Genehmigungsverfahren erforderlich. Diese Planungsleistungen, für die Kosten in Höhe von rund 5000 Euro anstehen, sollen extern vergeben werden. Die bauliche Maßnahme für den Hochwasserschutz im Stadtgebiet soll maximal 10 000 Euro kosten. Wie Heiko Wiebusch von der städtischen Gebäudebewirtschaftung dem Fachausschuss erklärte, können mit dieser Baumaßnahme gleich zwei Fliegen mit einer Klatsche geschlagen werden: Neben dem verbesserten Hochwasserschutz kann durch den Einbau von Rohren als Wasserdurchlass zugleich auch das marode Brückenbauwerk ersetzt werden. Denn die Widerlager der jahrzehntealten Brücke, die dann überflüssig werden, wären momentan stark reparaturbedürftig.

Karlheinz Gottschalk (CDU) hegte indes Bedenken: Da sich durch Hochwasser des Segelhorster Baches noch keine Schäden für die Anlieger ergeben hätten, sei zu überlegen, ob die kalkulierten 16 000 Euro angesichts enger Kassenlage überhaupt vertretbar seien. Er ließ sich dann aber von seinen Ausschuss-Kollegen überzeugen – das Votum für die Maßnahme zum Hochwasserschutz fiel doch einstimmig aus.



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