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Weil der Landkreis das Leader-Projekt nicht betreut, wird es in Eigenregie weitergeführt

Jetzt kümmert sich die Stadt selbst ums Klo

Großenwieden (doro). Breiten Raum nahm im Ortsrat Großenwieden die Fortsetzung der Umgestaltung an der Weserpromenade ein. Nachdem der Ortsrat einmütig der Absicht der Stadt Hessisch Oldendorf zugestimmt hatte, den Flächennutzungsplan mit dem Ziel zu ändern, die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die dort vorgesehenen Baumaßnahmen zu schaffen, entzündete sich die Diskussion an der Frage der Zuständigkeit für die öffentliche Toilette im Bereich des Fähranlegers.

veröffentlicht am 19.11.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 03:21 Uhr

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Mit einem gewissen Unverständnis quittierten die Ortsratsmitglieder die Information von Bürgermeister Harald Krüger, dass der Landkreis keine Möglichkeit sehe, die seit Jahren schon geplante öffentliche Toilette im vorhandenen Fährhaus einzurichten. Denn es bestand Einigkeit im Ortsrat, dass das Fährhaus sowohl mit Blick auf das Hochwasser als auch von der zentralen Lage und den Anschlussmöglichkeiten her der optimale Standort für eine öffentliche Toilette sei. Hans-Peter Thul appellierte an den Bürgermeister, das Problem noch einmal auf „höchster Ebene im Landkreis anzusprechen“.

Krüger machte deutlich, dass schon alles versucht wurde, um das Projekt in diesem Sinne voranzubringen. Dazu gehöre auch die jetzt begonnene Bauleitplanung: „Wir haben das Thema zwar nicht auf höchster, aber schon auf sehr hoher Ebene im Kreishaus diskutiert und sind dabei nicht recht weitergekommen. Daher hat sich die Stadt entschlossen, das Projekt nun als Leader-Projekt, zwar mit Unterstützung des Landkreises, aber in Eigenregie weiterzuführen. „Vor dem Hintergrund, dass sich die Weserpromenade in Großenwieden zu einem Aushängeschild für Hessisch Oldendorf entwickelt hat, aber auch um die Bedeutung des Weserradweges für die Entwicklung eines Qualitätstourismus in der Region zu stärken, halte ich die Realisierung des Projektes für unverzichtbar“, erklärte Krüger, dass in Großenwieden eine Infrastruktur geschaffen werden soll, die nicht nur lokale Bedeutung habe. Damit befand sich das Stadtoberhaupt im Einvernehmen mit dem Ortsrat, der einstimmig beantragte, den Bau einer öffentlichen Toiletten-Anlage am Fähranleger in das Investitionsprogramm für Großenwieden aufzunehmen.

An der Frage der Zuständigkeit für die eine öffentliche Toilette im Bereich des Fähranlegers entzündete sich die Diskussion.

Foto: lin

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