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„Das war ein Hochgenuss“

Jazzchor Minden gefällt in der St.-Marien-Kirche

HESSISCH OLDENDORF. Wissen Sie, wie sich Glück anhört? Wer am späten Sonntagnachmittag in der St.-Marien-Kirche war, dem entlockt diese Frage vielleicht ein wissendes Lächeln oder ein Glücksgefühl. Plötzlich klingt wieder „Eternity“ mit dem Jazzchor Minden im Ohr: Dazu stellt sich die 38-köpfige Gesangsgruppe bei ihrem Auftritt in der Kernstadt so auf, als wolle sie das Publikum umarmen und legt los, Chorleiter und Piano-Man Pit Witt übernimmt den Sologesang.

veröffentlicht am 18.12.2017 um 18:52 Uhr

Der 38-köpfige Jazzchor Minden tritt in der Kernstadt auf, als will er das Publikum umarmen. Foto: ah
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Autor

Annette Hensel Reporterin
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Diese Version geht direkt ins Herz, scheint wie für die Ewigkeit (auf Englisch: eternity) gemacht beziehungsweise gesungen ...

Schon zum Auftakt stellt der Jazzchor mit „Freedom“, George Michaels legendärem Hit, als Gospel seine Virtuosität unter Beweis. Ebenfalls in ganz neuem Gewand und a cappella stimmt er Coldplays „Viva la vida“ an. Lebe das Leben – dazu gehört bei den Mindenern auch jede Menge Chili und Paprika: Zu ihrem lateinamerikanisch gewürzten „Chili con Carne“-Song als Zuhörende wie Genießende die Füße stillzuhalten, gelingt kaum – und auch „Rudolph the rednose Rendeer“ ist in der Boogie-Woogie-Fassung ein absoluter Mitreißer. Dazu fliegen und grooven die Finger von Energiebündel Pit Witt über die Tasten, während er beim Dirigieren mit dem ganzen Körper mitgeht.

Das Repertoire des Jazzchors erweist sich als beeindruckend vielseitig: Auf die skandinavische Weise „Göta“ folgt der Weihnachtsklassiker „Let it snow“. Dabei erzeugt die Vierstimmigkeit eine Art Hall oder Echo und erweckt dadurch den Eindruck, als beginne es tatsächlich im Gotteshaus zu schneien.

Hierzu passt auch Hubert von Goiserns sehnsuchtsvolles „Weit, weit weg“. Wundervolle Mutmach-Songs wie „That´s what friends are for“ oder Peter Gabriels „Don’t give up“ gehören ebenfalls zum Programm, an dessen Ende sich die Besucher mit Standing Ovations für das grandiose Konzert auf hohem Niveau bedanken. Mit „Soulfood to go“, Seelenfutter zum Mitnehmen entlässt der Jazzchor Minden sein Publikum in den Abend. Menschen mit einem besonderen Strahlen im Gesicht verlassen die Kirche, ein junggebliebener Senior schwärmt: „Das war ein Hochgenuss.“



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