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Stadt erhält 3000 Euro aus Jagdpachtgeldern / Wege sollen bereits im Frühjahr geebnet werden / Sauen wieder heimisch

Jagdgenossen unterstützen Ausbau der Wirtschaftswege

Großenwieden (ah). Der Ausbau der Wirtschaftswege stand im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Großenwiedener Jagdgenossenschaft im Gasthaus Beißner. 3000 Euro wird die Genossenschaft der Stadt dafür in diesem Jahr vom Jagdpachtgeld zur Verfügung stellen.

veröffentlicht am 02.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 18:21 Uhr

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Diskutiert wurde, wer in diesem Jahr den Wegebau in Großenwieden übernimmt. In der Vergangenheit hatten ortsansässige Landwirte mit Planierschilden die Wege abgeschoben, 2008 räumte erstmals ein Fremdunternehmen zwei Wege mit dem Bagger ab. Dabei sei der weite Auswurf des Baggers von Vorteil gewesen, betonten die Genossen, die Kosten waren jedoch höher als bei anderen Methoden, so dass nun wieder die Landwirte Hand anlegen werden, so der Beschluss.

Wegen des Ackerbaus und der Witterung kann der Wegebau nur in einem gewissen Zeitfenster stattfinden. Nach Überlegungen wurde anschließend gefordert, die Wege bereits im Frühjahr zu ebnen und nicht erst im Herbst. In Kürze wird allerdings die Wegekommission entscheiden, wann welche Wege in Großenwieden ausgebaut werden.

Jagdpächter Dr. Carl Dohme blickte auf ein „bewegtes Jahr“ im Revier Ost zurück. Es sei gewöhnungsbedürftig, dass Wildschweine durch das Revier ziehen; der Schaden halte sich aber in Grenzen und Rehwild sei gut vorhanden, resümierte er.

Zum Schluss der Versammlung wurde Bilanz gezogen: Auf der Abschussliste 2008 stehen unter anderem vier Rehe, acht Hasen, neun Füchse, 41 Stockenten, fünf Wildtiere sowie sogenanntes Fallwild, das überfahren wurde. Im Revier West seien Sauen mittlerweile heimisch, berichtete Wilhelm Hahn. Zwölf Sauen seien mehrfach durchgewechselt. Am Kieswerk in Richtung Deckbergen wurde bereits Wildschaden entdeckt. Ein Wildschwein wurde aus der Weser gezogen, ein weiteres überfahren. Ein Rehbock und dreimal Fallwild, fünf Hasen, zwei Füchse, ein Dachsfallwild, drei Gänse und zwei Kormorane sind neben weiterem Wasserwild auf der Revier-Abschussliste verzeichnet.

Die Mitglieder der Jagdgenossenschaft Großenwieden um den Jagdvorsteher Karl-Friedrich Beißner (am Kopfende) bei ihrer Jahreshauptversammlung im Gasthaus Beißner. Foto: amg

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