weather-image
23°

Wolfgang Franz verlängert seinen Vertrag um drei Jahre / Hasenbesatz im Revier Pötzen auf hohem Niveau

Jagdgenossen hoffen auf Ausbau des Weges am Brunsberg

Pötzen (pj). Zunächst wollte Jagdpächter Wolfgang Franz seinen Vertrag mit der Jagdgenossenschaft Pötzen nur um zwei Jahre verlängern. „Nach einigen Gesprächen sind wir uns einig geworden, dass es noch weitere drei Jahre im Revier bleibt“, teilte Jagdvorsteher Walter Reineke in der Hauptversammlung der Jagdgenossenschaft mit. In Bezug auf den Wildschaden wurde in Pötzen ebenso wie in anderen Revieren auch über „eine Deckelung der Zahlung“ gesprochen, wie Reineke ausführte. Mit Wolfgang Franz sei aber für die nächsten drei Jahre ein Vertrag zu „gleichen Bedingungen“ ausgehandelt worden.

veröffentlicht am 08.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 14:21 Uhr

Der Jagdvorstand mit Walter Reineke (li.), Jürgen Faber und Volk
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Der Jagdpächter ist zuversichtlich, dass der Wildschaden durch intensive Bejagung weiterhin erträglich gehalten werden kann. „Im Vorjahr konnten wir rechtzeitig aus den Rotten ein Stück herausschießen“, beschreibt Franz das Vorgehen der Jäger gegen die Schwarzkittel, die besonders aus dem Süntel ins Revier wechseln. 16 Wildscheine wurden im letzten Jagdjahr gestreckt. Dazu kommen sechs Rehböcke, fünf Rehe, vier Füchse, einen Dachs und drei Waschbären. Drei Rehe ließen ihr Leben auf der Straße. Was den Hasenbesatz anbelangt, so spricht Wolfgang Franz von „einem hohen Niveau – 44 Hasen wurden vor wenigen Wochen bei der nächtlichen Zählung registriert“.

Ungeduldig werden die Jagdgenossen, denn seit fünf Jahren warten sie darauf, dass „der Weg am Brunsberg endlich wieder in Ordnung gebracht werden kann“. Auch im Vorjahr konnte nichts unternommen werden, da aus dem Stadtsäckel kein Zuschuss geflossen ist. Die Schäden werden immer größer, wie Walter Reineke erklärt. Zu allem Überfluss hat die Bundesbahn, die einen Strommasten erhöhte, den Weg mit schwerem Gerät befahren und arg beschädigt. „Für Teerwege gibt es keine Entschädigung“ musste sich der Jagdvorsteher sagen lassen. Die Jagdgenossen hoffen nun, dass in diesem Jahr das Geld, das sie der Stadt zur Verfügung stellen, verdoppelt wird und der Weg am Brunsberg damit wieder hergerichtet werden kann. 12 000 Euro fließen aus der Jagdkasse für diese Maßnahme an die Stadt. Walter Reineke rechnet mit Kosten in Höhe von über 32 000 Euro und sagte: „Das hätte man vor einigen Jahren billiger haben können.“ Außerdem betont er, dass es ein großes Entgegenkommen der Jagdgenossenschaft sei, wenn sie ihr Geld zur Verfügung stelle, „denn eigentlich ist die Stadt für die Wege unterhaltspflichtig“.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt
    X
    Herzlichen Glückwunsch, Ihr Adblocker funktioniert!

    Wir verstehen, dass Sie nicht hier sind, um Werbung zu sehen.
    Aber Werbe- und Aboeinnahmen sind wichtig für unsere journalistische Arbeit.


    Unterstützen Sie unseren Qualitäts-Journalismus, indem Sie Ihren Adblocker deaktivieren
    oder sich mit einem gültigem Digital-Abo anmelden.

    Sie haben ein Digital-Abo? Hier anmelden!

    Noch kein Digital-Abo?