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Vorläufige Verfahren gegen drei Unternehmen der Gruppe eingeleitet

Insolvenz bei Archea-Gesellschaften

HESSISCH OLDENDORF. Gegen drei Gesellschaften der Archea-Unternehmensgruppe läuft derzeit ein vorläufiges Insolvenzverfahren. Im Juli stellte das Finanzamt Hameln entsprechende Anträge gegen die Archea Service GmbH, die Archea Bioenergie GmbH und die Archea Biogastechnologie GmbH.

veröffentlicht am 03.08.2016 um 19:10 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 12:54 Uhr

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Johanna Lindermann

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Johanna LindermannDWZ Volontärin
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Bei den betreffenden Unternehmen sei keine operative werbende Geschäftstätigkeit mehr festzustellen, heißt es aus der Kanzlei Prof. Dr. Nikolaus M. Schmidt aus Bielefeld. Der Rechtsanwalt wurde zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt und hat damit bis auf Weiteres die vorläufige Verwaltung über das Vermögen der betroffenen Unternehmen inne. „Derzeit wird ein Gutachten über die Vermögenssituation der Gesellschaften erstellt“, sagte Rechtsanwalt Steffen Rudel-Heimann aus der Bielefelder Kanzlei. Damit werde geprüft, ob die betroffenen Gesellschaften liquidiert werden müssen, um das bestmögliche Ergebnis für die Gläubiger zu erzielen, oder ob Sanierungsmöglichkeiten bestehen. Noch sei es jedoch zu früh für eine konkrete Aussage, erklärte der Anwalt weiter. Die Vermögenswerte und Verbindlichkeiten seien noch nicht ausreichend eingeschätzt. „Das Verfahren befindet sich noch ganz am Anfang.“ Den Mitarbeitern bei Archea scheint momentan allerdings keine Gefahr zu drohen. Geschäftsführer Oliver Nacke betonte, dass von dem vorläufigen Insolvenzverfahren keiner der 30 Arbeitnehmer betroffen sei. „Wir prüfen gerade ein Sanierungsverfahren mit einhundertprozentiger Gläubigerbefriedigung“, sagte er.

Bei einem vorläufigen Insolvenzverfahren handelt es sich um eine Vorstufe zum Insolvenzverfahren. Die Entscheidung, ob letzteres eingeleitet wird, obliegt dem Insolvenzgericht. Sollte im Rahmen der Prüfung der Sanierungsmöglichkeiten eine Insolvenzsituation festgestellt werden, werde die Insolvenzeröffnung voraussichtlich noch in diesem Monat, spätestens allerdings im September stattfinden, heißt es aus der Kanzlei.

Seit 2014 betreibt das Biogasanlagen-Unternehmen Archea auf dem Gelände des ehemaligen Berliner Landschulheims ein Kompetenz- und Dienstleistungszentrum für erneuerbare Energien.



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