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Bullimuseum: Planungen für Aufwertung des Umfeldes / „Visitenkarte der Stadt“ bisher unansehnlich

Innen hui und außen pfui? Damit soll bald Schluss sein

Hessisch Oldendorf (ubo). Grünes Licht gab es bei der Sitzung der Leader-Region Westliches Weserbergland neben der Schillat-Höhle auch für die Planungen im Umfeld des Bullimuseums und für die Gestaltung des Dorfplatzes in Segelhorst. Mit den Fördermitteln der EU kommt die Stadt Hessisch Oldendorf der Verwirklichung ihrer Pläne näher.

veröffentlicht am 28.04.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 13:41 Uhr

Das Umfeld des Bullimuseums lässt noch Wünsche offen. Foto: ah
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Ganz oben auf der Liste steht für die Stadt Hessisch Oldendorf die Gestaltung rund um das zukünftige Bullimuseum. Wie das Museum in der ehemaligen Zuckerfabrik aussehen könnte und wie Teile des Gebäudes für das Museum zu sanieren sind, wurde bereits in einem Konzept erarbeitet. Derzeit wird das Gebäude von der Interessengemeinschaft T2 (IG T2) ausgebaut. Während sich die Stadt bei dem Gebäude selbst nicht weiter engagiere, wie der Bürgermeister klarstellte, soll in das Umfeld investiert werden. „Da dieser Bereich direkt am Weserradweg liegt und einen wichtigen Zugang zur Stadtmitte darstellt, ist es erforderlich, das Erscheinungsbild aufzuwerten.“ Auch für die Nutzer des Weserradweges könne die Verbesserung der Infrastruktur von Bedeutung sein.

„Im Umfeld könnten sanitäre Anlagen, Parkplätze sowie die Ver- und Entsorgung des Museums angelegt werden“, ergänzte Hermann Faust von der Stadt Hessisch Oldendorf. Außerdem könne die ehemalige Zuckerfabrik in Zukunft auch als Ort für besondere Veranstaltungen dienen“, ergänzte Faust.

Im Rahmen des Förderprogramms soll eine Bestandsanalyse und eine Detailplanung sowie ein Gestaltungskonzept erstellt werden. Die Kosten werden mit rund 50 000 Euro angegeben, davon sind 21 000 Euro Fördermittel der EU. Der Landkreis und die Stadt Hessisch Oldendorf übernehmen jeweils 14 490 Euro.

Erheblich günstiger soll die Gestaltung des Dorfplatzes in Segelhorst ausfallen, für die ebenfalls Fördergelder aus dem Leaderprogramm beantragt wurden. Die Kosten umfassen rund 12 000 Euro, von denen 5000 Euro aus dem Säckel der EU kommen. Der Landkreis und die Stadt Hessisch Oldendorf tragen jeweils 3450 Euro. „Für das Dorf stellt der Bereich des Kindergartens mit dem Feuerwehrhaus in der Nachbarschaft eine zentrale Situation dar“, erläuterte Bürgermeister Harald Krüger. Zudem liege der Dorfplatz direkt auf dem mittlerweile stark frequentierten Pilgerweg Loccum–Volkenroda. „Für die Nutzer des Weges sind Rast- und Informationsmöglichkeiten immer von großer Bedeutung“, so Krüger weiter.

Der Dorfplatz, der auf Initiative der Dorfgemeinschaft angelegt wird, soll eine Informationstafel mit Angaben über den Ort Segelhorst und die Umgebung bekommen. Sitzmöglichkeiten mit kleinen Pergolen und ein anderes Pflaster sollen die Aufenthaltsqualität steigern.

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