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Planung nimmt Gestalt an / Weg als Verbindung zwischen Stadt und Fluss / Ratsherr fühlt sich übergangen

Informationspunkt Weser mit saisonaler Gastronomie

Hessisch Oldendorf (pj). Das Leader-Programm bietet die Möglichkeit, die heimische Region auszuwerten und für die Zukunft zu rüsten. Ein Projekt ist die Schaffung eines Informationspunktes an der Weser in Hessisch Oldendorf. Im Juni wurde das Projekt erstmals bei der Sitzung der Leader-Region Westliches Weserbergland vorgestellt.

veröffentlicht am 16.02.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 18:41 Uhr

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Projektmanager Heiko Wiebusch betonte damals, dass die Schwierigkeit darin liege, eine Befreiung aus dem Landschaftsschutz zu bekommen. Inzwischen sind Abstimmungsgespräche mit dem Landkreis geführt, wie Planer Peter Flaspöhler in einer Arbeitssitzung mitteilte, an der Vertreter des Hessisch Oldendorfer Ortsrates, der Stadtverwaltung und der Vorsitzende des Planungsausschusses und Hans-Jürgen Wissel vom Nabu teilnahmen. „Ziele der Planung sind die Vernetzung der Stadt mit der Weser, die Nutzung landschaftlicher und touristischer Potenziale, die Verbesserung der Angebote und die Beseitigung städtischer Missstände“, betonte Flaspöhler. Er betonte auch, dass es zu keiner Einschränkung landwirtschaftlicher Nutzung kommen dürfe. Zum Konzept gehören die Schaffung eines Fußweges vom Bahnübergang über das Industrie-Grundstück Bessmann und eine Brücke über den Hollenbach in Richtung alte Verladestation an der Weser. Vorstellen können sich der Planer und Hermann Faust, im Rathaus für Leader-Projekte verantwortlich, dass am Informationspunkt saisonale Gastronomie betrieben wird, was bedeutet, dass ein Sondergebiet ausgewiesen werden muss.

Da dieses Konzept „nicht mehr dem entspricht, was ursprünglich vorgestellt wurde“, wie Jost Beckmann, der Vorsitzende des Planungsausschusses feststellte, formulierte Ratsherr Kai-Uwe Eggers am Tag nach dem Treffen der Arbeitsgruppe in der Sitzung des Planungsausschusses Kritik an der Verwaltung. Das Projekt sei „nicht ganzheitlich behandelt“, Politiker seien nicht eingebunden worden, monierte er. Martina Kexel von der Stadtverwaltung beruhigte und sagte, dass erst der Landschaftsschutz aufgehoben werden müsse, bevor weitere Schritte unter Einbeziehung der Politiker erfolgen können.



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