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Erstmals barrierefrei

Immer mehr nutzen Briefwahl

Hessisch Oldendorf. „Die Briefwahl wird immer mehr angenommen“, erklärt Wolfgang Linde, im Rathaus zuständig für die Organisation der beiden Wahlen in Hessisch Oldendorf am 22. September. Die Erfahrung, dass dieser Gang zur Wahlurne besonders für ältere Menschen nicht ganz leicht ist, machen Silke Sternsdorff und Lucas Aschenbach fast täglich.

veröffentlicht am 31.08.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 14:21 Uhr

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„Die Bundestagswahl und die Landratswahl laufen parallel, es gibt also zwei Umschläge vor dem Gang in die Wahlkabine“, sagt Silke Sternsdorff. „Die Wahlzettel sind zwar farblich unterschieden, dennoch bleibt es verwirrend“, fügt die Mitarbeiterin der Stadtverwaltung an. „Das größte Problem ist, dass der Wahlzettel für die Landtagswahl in den entsprechenden Umschlag gesteckt werden muss und der für die Bundestagswahl ebenso – kommt es zur Verwechslung, ist der Stimmzettel ungültig“, erklärt Wolfgang Linde.

Als eine ältere Frau aus einem Hessisch Oldendorfer Ortsteil, die gestern den Besuch beim Wochenmarkt mit dem Urnengang verbunden hat, bei der Wahl um Hilfe bittet, erklärt Silke Sternsdorff freundlich, wie die Seniorin vorgehen muss, damit ihre Stimme bei der Auszählung auch für ihre Kandidaten gewertet werden kann. Seit Dienstag kann in Hessisch Oldendorf während der Öffnungszeiten des Rathauses gewählt werden. Neu ist, dass der Weg zur Wahl barrierefrei ist. Die Urne für die Briefwahl steht im Kultourismusforum des Rathauses. „Keine Treppen, kein Fahrstuhl – alles zu ebener Erde“, sagt Wolfgang Linde.

Erfreut kann der Verantwortliche für die Durchführung der Wahlen in Hessisch Oldendorf feststellen: „In den ersten Tagen haben bereits über 350 Wahlberechtigte ihre Stimmen abgegeben.“ Linde geht davon aus, dass die Beteiligung von 2009 noch getoppt wird. Damals wurden im Rathaus rund 2000 Stimmzettel ausgezählt. „Uns bleiben noch drei Wochen, ich rechne fest damit, dass wir das Ergebnis der letzten Bundestagswahl übertreffen“, sagt Wolfgang Linde. Und er fügt an, dass jeder, der seine Wahlbenachrichtigung mitbringt, auch ohne dass er Briefwahl beantragt habe, im Briefwahlbüro seine Stimme abgeben kann.



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