weather-image

Imker besorgt: Bienensterben gibt Rätsel auf

Fischbeck (pj/bj). „Der Gesundheitszustand der europäischen Bienen ist sehr, sehr besorgniserregend“, warnt Ungarns Agrarminister Sandor Fazekas bei einem Treffen mit Amtskollegen in Brüssel. „Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr“, so beschrieb Albert Einstein einmal die Kette.

veröffentlicht am 03.02.2011 um 17:12 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 23:21 Uhr

Bienen
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Fischbeck (pj/bj). „Der Gesundheitszustand der europäischen Bienen ist sehr, sehr besorgniserregend“, warnt Ungarns Agrarminister Sandor Fazekas bei einem Treffen mit Amtskollegen in Brüssel. „Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr“, so beschrieb Albert Einstein einmal die Kette. Auf die Ursachen für den schlechten Gesundheitszustand der Bienen angesprochen, nennt der Fischbecker, der selbst 25 Bienenvölker besitzt, auch Vergiftungen durch Pestizide, Klimaveränderungen sowie Methoden von Imkereien.

Imker beklagen auch, dass den hochempfindlichen Honigbienen durch einseitige Landwirtschaft das Futter und die Lebensräume ausgingen. „Die Vielfalt in der Natur verschwindet“, bedauert Adomat. Feldränder fielen der intensiven Landwirtschaft zum Opfer, immer noch verschwinden Hecken aus der Landschaft. „Dabei sind wir im Weserbergland immer noch im gelobten Land“, sagt der Vorsitzende der Kreisimkerschaft. Und dann ist da noch der Einsatz von Pestiziden, die den Bienen zusetzen. So werde derzeit untersucht, welche Auswirkungen die mögliche Anreicherung von Stoffen aus der Beize, mit der Getreide vor der Aussaat behandelt wird, über Gutationströpfchen – das sind Tautropfen, die sich morgens an Blättern bilden – auf die Bienen haben.

Bienen


Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt