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Mitternachtsfußball kommt super an

Im Sport wird dieselbe Sprache gesprochen

Hessisch Oldendorf (red). Mitternachtsfußball – das war eine Aktion, die bei den Jugendlichen in Hessisch Oldendorf einschlug. Von 22 bis 24 Uhr wurde im Rintelner „Rigoal“ gekickt. Dort hatte die Stadtjugendpflege der Stadt Hessisch Oldendorf kurzfristig 24 Plätze klargemacht, auf denen sechs Mannschaften mit sechs Mann spielen konnten.

veröffentlicht am 29.06.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 08:41 Uhr

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„Das Tolle war, dass unter den 24 Jugendlichen mehr als die Hälfte einen Migrationshintergrund hatte“, sagt Stadtjugendpfleger Tarik Oenelcin.

Am Anfang haben die deutschen Jugendlichen und die Jugendlichen mit Migrationshintergrund unter sich gespielt, erzählt der Jugendpfleger. Aber schon nach kurzer Zeit habe sich das Blatt gewendet. „Erst haben die Mannschaften gegeneinander gespielt, später gab es dann gemischte Mannschaften, das war echt cool.“

So cool, dass die Jugendlichen spontan den Wunsch äußerten, die Aktion zu wiederholen und baten, sie regelmäßig anzubieten. Gefreut haben sich Tarik Oenelcin und Sozialpädagogin Stefanie Söhlke vor allem, weil die Werbung für die kurzfristige Veranstaltung nur über Mundpropaganda lief.

Dass im Sport – und bei den Jungen insbesondere beim Fußball – die gleiche Sprache gesprochen wird und die Integrationsarbeit auf besondere Weise gefördert wird, bestätigten die Sozialpädagogin als auch der Stadtjugendpfleger: „Ich fand das richtig toll, dass Türken, Araber, Kurden, Albaner, Russen und Deutsche, die sich bis dahin nicht kannten, ohne irgendeinen Zwischenfall gemeinsam Fußball spielen und sich am Ende die Hände reichen“, betont Tarik Oenelcin. Stefanie Söhlke: „Der Sport ist eine große Hilfe für die offene Jugendarbeit und fördert den gegenseitigen Respekt.“

Auf 24 Plätzen spielten die Jugendlichen in sechs Mannschaften von 22 bis 24 Uhr gegen einander.

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