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Stadt hofft auf Gelder aus einem Fördertopf des Landes

Ideen für das Dorf der Zukunft

ZERSEN. Wie kann der Lebensstandard in den Süntel- und Hohensteindörfern gehalten beziehungsweise verbessert werden? Ein schnelleres Internet sei dringend nötig, außerdem müssten die Dorfkerne attraktiver werden, hieß es unter anderem bei der Zukunftswerkstatt, zu der die Stadt am Dienstag alle Bürger der Dörfer in die Gaststätte Eickmeyer in Zersen geladen hatte.

veröffentlicht am 23.05.2018 um 18:10 Uhr
aktualisiert am 23.05.2018 um 20:40 Uhr

Andreas Ackermann (li.) und Peter Flaspöhler sammelten Ideen der Bürger, wie die Lebensbedingungen in den Süntel- und Hohensteindörfern verbessert werden können. Foto: jsp
Jens Spickermann

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Jens Spickermann Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
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Mit welchen Stärken können die Ortschaften punkten und welche Schwächen gilt es zu beheben? Solchen Fragen widmeten sich die Bürger, moderiert von Heiko Wiebusch von der Stadt und einem Planungsbüro. Mit den Ergebnissen der Versammlung wird die Planungsbüro-Gemeinschaft von Andreas Ackermann und Peter Flaspöhler ein schriftliches Zukunftskonzept entwickeln, mit dem sich die Stadt um Fördergelder aus dem Dorfentwicklungsprogramm des Landes bewerben möchte.

Es gehe jedoch nicht nur um das Geld vom Land, stellte Wiebusch klar, sondern auch darum, sich bewusst zu machen, wo die Entwicklung der Dörfer überhaupt hingehen soll. Vieles könne außerdem notfalls auch ohne Fördermittel realisiert werden.

Vor vier Jahren sind die Bürger bereits zu ihren Wünschen und Vorstellungen befragt worden – Einiges wurde seitdem in Angriff genommen, wie etwa die Gestaltung des Dorfmittelpunktes in Krückeberg. Beispielsweise in Wickbolsen und Pötzen müsse die Dorfmitte noch ansprechender gestaltet werden, hieß es bei der Versammlung. In Haddessen, Höfingen, Langenfeld und Zersen sollen außerdem die Bachufer verschönert werden – das ist nur ein kleiner Teil der Ergebnisse des Ideenaustauschs. In sämtlichen Orten gebe es zudem Verbesserungsbedarf bei den bestehenden Dorfgemeinschaftshäusern, hieß es. In Haddessen, wo es bislang keines gibt, solle ein neues entstehen, wünschten sich die Bürger.

Eine Vielzahl von Ideen für Verbesserungen in Bereichen wie Mobilität, Tourismus und Daseinsvorsorge stand am Ende auf den Präsentationsfolien der Stadtplaner. Auf der Internetseite der Stadt sollen sie bald für jedermann einsehbar sein. Bis zum 1. August muss die Stadt das Konzeptpapier für die Bewerbung um Fördermittel beim Amt für regionale Landesentwicklung in Hildesheim eingereicht haben, damit es berücksichtigt wird. Wie es danach weitergeht, ist nicht ganz klar. Es könne schnell gehen, aber eventuell auch mehrere Jahre dauern, bis die gewünschten Projekte durch Fördermittel realisiert werden können, sagte Wiebusch. Das hänge auch davon ab, für wie überzeugend die zuständige Behörde das fertige Zukunftskonzept letztendlich hält. Doch gelohnt habe sich die Zukunftswerkstatt in jedem Fall, fand auch Friedrich Koch, Ortsbürgermeister der Sünteldörfer. „Wenn wir uns bewegen, können wir was bewegen“, sagte er zum Abschluss.



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