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Karin Raestrup ist neue Leiterin des Seniorenzentrums Eberhard Poppelbaum – und sie hat einiges vor

„Ich bin vertraut mit dem Haus“

Hessisch Oldendorf. Das „Eberhard Poppelbaum Senioren- und Pflegezentrum“ hat eine neue Leiterin gefunden: Karin Raestrup. Sie ist 52 Jahre alt, verheiratet, Mutter einer erwachsenen Tochter, begeisterte Reiterin und Vorsitzende des Reit- und Fahrvereins Auetal. Seit zwei Jahren arbeitet sie in der Einrichtung bereits als Qualitätsbeauftragte, 2004 hat sie dazu eine zweijährige berufsbegleitende Ausbildung absolviert.

veröffentlicht am 08.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 13:21 Uhr

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Autor:

VON ROBERT MICHALLA
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Der Vorstand des Trägervereins und der kommissarische Heimleiter Werner Hobein haben die Auetalerin angesprochen, ob sie die Nachfolge von Wilfried Völz übernehmen wolle. „Ich habe Bedenkzeit benötigt, bevor ich zugesagt habe, denn mir ist schon bewusst, dass das nicht einfach wird“, sagt sie. „Aber die Einrichtung ist mir so ans Herz gewachsen, dass ich denke, dass man mit ganz viel Engagement und richtig guter Zusammenarbeit aller Mitarbeiter viel Gutes für die Bewohner und ihre Angehörigen ausrichten kann.“

„Ich bin vertraut mit dem Haus und mit den Mitarbeitern“, sagt Raestrup. Sie betont, dass sie ihre neue Aufgabe nicht aufgeregt, sondern zuversichtlich angehe. „Aufgeregt war ich nur, als wir es den Mitarbeitern gesagt haben, aber da deren Resonanz sehr positiv ausfiel, blicke ich optimistisch in die Zukunft.“

Zum 1. Oktober hat Raestrup ihre neue Stelle angetreten und möchte zuallererst das Wir-Gefühl im Haus stärken. „Wenn die Mitarbeiter zufrieden sind, sind auch die Bewohner zufrieden“, lautet ihre Philosophie.

Den Neubau mit den großzügigen Flächen und dem neuen Wohngruppen-Konzept sieht sie als Chance. „Damit wollen wir uns schon positionieren und von anderen Einrichtungen absetzen, aber das bedeutet auch harte Arbeit und eine Umstellung für alle“, erklärt sie.

Das Wohngruppen-Konzept wird seit dem 1. September auf der ersten Etage umgesetzt: Den ganzen Tag über ist ein Mitarbeiter vor Ort, die Bewohner haben die Möglichkeit, zu lesen oder zu spielen, können selber Ideen einbringen oder sich auch zurückziehen. „Es wird sehr gut angenommen, man merkt, wie sich die Bewohner entwickeln, wie sie aufleben und die Angebote genießen – und die Angehörigen sind froh, jederzeit einen Ansprechpartner vorzufinden“, sagt Raestrup. In der zweiten Etage werde bereits danach gefragt, wann das Konzept dort endlich starte.

Nach Fertigstellung des Erweiterungs- und Modernisierungsbaus feiert das Haus am Samstag eine interne Einweihungsfeier für die Bewohner. Am 15. Oktober folgt die offizielle Feier für geladene Gäste, später ist ein auch ein Fest für die Mitarbeiter sowie ein Tag der offenen Tür geplant. „Wenn wir bei den Belegzahlen zum Jahresende die 75 Prozent erreichen, denke ich, dass das ein guter Schritt in die Zukunft ist – Interessierte haben wir bereits“, sagt die neue Einrichtungsleiterin.



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