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Polizei Hessisch Oldendorf sucht nach Halter / Stadt erinnert an Leinenzwang

Hund reißt Reh inmitten eines Wohngebietes

Hessisch Oldendorf. Es war bereits am Mittwoch vor einer Woche, als Passantinnen morgens am Wendekreis der Tulpenstraße ein totes Reh gefunden haben. Die Polizei wurde benachrichtigt, die einen Jäger bat, sich um das tote Reh zu kümmern. Der Jäger fand ein weibliches Rehkitz, das offensichtlich von einem Hund gerissen worden war. Die schlimmen Verletzungen, die vier Meter lange Schleifspur, die im weiten Umkreis verstreuten Rehhaare und das Blut auf der Straße zeigten deutlich, unter welchen Schmerzen das Reh verendet war. Rehe sind Kulturfolger und halten sich auch gerne in Siedlungsnähe auf, zumal wenn wie an der Tulpenstraße unbebaute Grundstücke mit Gestrüpp bewachsen sind. Werden Hunde frei laufen gelassen, können sie leicht beim Stöbern im Gebüsch Rehe finden, hetzen und töten. Der Hundehalter hat gegen den § 5 der Hundehaltungsverordnung der Stadt Hessisch Oldendorf verstoßen. Diese besagt, dass Hunde im Gebiet der Stadt Hessisch Oldendorf auf Straßen, Wegen und in öffentlichen Anlagen das gesamte Jahr lang an der Leine geführt werden müssen. Wird der Halter dieses Hundes festgestellt, muss der Hund dem Kreisveterinär vorgestellt werden. Außerdem hat der Hundehalter gegen das Tierschutzgesetz verstoßen, da sein Hund einem anderen Tier unzumutbare Schmerzen zugefügt hat. Die Stadt bittet alle Hundehalter darum, sich an die Vorschriften zu halten.

veröffentlicht am 10.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 09:41 Uhr

Autor:

VON ANNETTE HENSEL
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