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HO/Waldbad Rohden

Dorfstrukturmittel für die Einrichtung im Gespräch / Saisonstart am 16. Mai

veröffentlicht am 03.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 12:41 Uhr

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„Das Geld wäre im Waldbad gut investiert“

Auch Marlee und ihr Freund Jost packen jeden Samstag mit an.

Rohden/Rohdental (doro). Es wird gestrichen, gesäubert, und der Kalk entfernt, die Grünflächen werden fit gemacht und die Technik überprüft. Seit 7. März sind die fleißigen Helfer der Rohdener Waldbad-Initiative dabei, das Bad für die Saison herzurichten – zur Eröffnung am 16. Mai soll schließlich alles fertig sein.

Es ist – wie jedes Jahr – wieder viel Arbeit, aber die Rohdener lieben ihr Bad; und sie tun es nicht nur gern, sie müssen es tun, wenn sie ihr Bad erhalten wollen. Jedes Jahr wieder ist es eine Zitterpartie: Macht die Technik noch mit? Reicht das Geld? Tolle Unterstützung gibt es wie immer von den Jugendlichen aus der Umgebung und des TuS Rohden-Segelhorst, die mit viel Engagement und Elan dabei sind.

„Eigentlich müsste auch die Technik komplett überholt werden, die ist 40 Jahre alt“, sagt Helge Hiddensen, Vorsitzender der Waldbadinitiative Rohdental (WiR). Neue Filter und auch eine neue Pumpe sind notwendig. Genug Geld für die teuren Anschaffungen hat die Initiative allerdings nicht. Deshalb hofft man auf Hilfe von außen.

Tourismus als Wirtschaftsfaktor

Eine Möglichkeit die Helge Hiddensen in Betracht zieht, sind die Dorfstrukturmittel. „Die wären im Waldbad gut investiert“, sagt er. In der Tat leisten die Rohdener und Rohdentaler, die ihr Bad aus eigener Kraft erhalten, nicht nur hervorragende Jugendarbeit, das Waldbad ist auch ein touristischer Anziehungspunkt. Und Tourismus wird als Wirtschaftsfaktor im Weserbergland groß geschrieben.

Auch Ortsbürgermeister Friedrich Meier ließ bei der jüngsten Ortsratssitzung die Bemerkung fallen, dass das Geld im Waldbad aus oben genannten Gründen gute Verwendung fände.

Er nannte jedoch auch andere Möglichkeiten, wie die 14 900 Euro angelegt werden könnten: in die Rohdener Turnhalle, die zum Teil in Eigenleistung und zum Teil mit städtischen Mitteln finanziert wird, in die Aufwertung der Friedenseiche in Welsede oder aber in die Kofinanzierung des Konjunkturpakets II. Für letzteres plädierte der Ortsbürgermeister während der Sitzung des Bauausschusses, da mit dem Geld aus dem Konjunkturpaket schließlich auch energetische Maßnahmen vor Ort finanziert würden.

„Ich bin der Meinung, das Geld sollte vor Ort investiert werden, um das kulturelle und touristische Angebot in Rohdental auszubauen“, sagt dagegen Helge Hiddensen. Ein Schritt in die richtige Richtung sei die Anschaffung des Blockheizkraftwerks gewesen. Mit dem Gas betriebenen Blockheizkraftwerk konnten schon Kosteneinsparungen erzielt werden, allerdings nicht so viel, dass es für Rücklagen reichen würde.

Hier laufen die Planungen aber weiter, um diese Technik auszubauen. Für die Saisonvorbereitung und auch den Saisonbetrieb sind Helfer immer gerne gesehen und willkommen.



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