weather-image
Vom Jugendzentrum bis zum Generationenpark: Wofür sich die Stadt Zuschüsse wünscht

Hoffnung auf Fördergelder

HESSISCH OLDENDORF. Fünf Projekte, für die von der Stadt Hessisch Oldendorf Fördergelder aus dem Leader-Programm beantragt werden sollen, stehen fest. Dabei handelt es sich um das Jugendzentrum, den Generationenpark, ein Planspiel zur Kommunalpolitik, das Dorfgemeinschaftshaus Bensen und den Friedhofsweg Fuhlen.

veröffentlicht am 03.06.2016 um 16:59 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 12:54 Uhr

270_0900_754_lkho101_Generationenpark_Wal_0406.jpg
Christian Branahl

Autor

Christian Branahl Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Das hat der Planungsausschuss der Stadt beschlossen. Nun muss noch der Verwaltungsausschuss zustimmen.

Beschlossene Sache hingegen ist schon längst, ein Koordinierungsbüro für Flüchtlingsarbeit und Integration umzusetzen, wofür Kosten in Höhe von 140 000 Euro veranschlagt sind. Die nun von der Verwaltung vorgeschlagenen Projekte umfassen insgesamt rund 100 000 Euro. Fachbereichsleiter Heiko Wiebusch machte deutlich, dass die Vorschläge gewissen Anforderungen der Handlungsstrategie zugrundeliegen würden und die beteiligten fünf Kommunen sich die für die nächsten Jahre veranschlagten zwei Millionen Euro „einigermaßen gerecht aufteilen müssten“. Insgesamt seien 15 Projekte für Hessisch Oldendorf vorgesehen. In die engere Auswahl gekommen seien nun jene, die am besten zu den Zielen des „Regionalen Entwicklungskonzeptes“ passen würden und die in der Planung schon weit vorangeschritten seien, sagte Wiebusch. Jugendzentrum Hessisch Oldendorf: Ein Nutzungskonzept in Eigenregie der Verwaltung und Umbauten im Gebäude der bisherigen „Malschule“ – im Wesentlichen im Küchenbereich – sind vorgesehen (Kosten 15 000 Euro). Generationenpark: Geplant sind Sport- und Bewegungsangebote in der Kernstadt, möglicherweise die Freifläche vor dem Münchhausengutshof (30 000 Euro) Planspiel „Pimp your town“ zum Kommunalpolitik: Neuauflage eines Projekts aus dem Vorjahr in Zusammenarbeit mit dem Verein „Politik zum Anfassen“, bei dem Schüler in die Rolle von Kommunalpolitikern schlüpfen oder für einige Tage entsprechende Aufgabe im Rathaus übernehmen (8000 Euro). Dorfgemeinschaftshaus Bensen: Verschiedene Sanierungsarbeiten sind vorgesehen, um bauliche Mängel (WC-Anlage, fehlende Barrierefreiheit im Eingangsbereich) zu beseitigen (25 000 Euro). Friedhofsweg Fuhlen: Der Weg zwischen Friedhof und Kirche ist derzeit für Fußgänger nur eingeschränkt nutzbar und soll barrierefrei ausgebaut werden (40 000 Euro).

Für die Projekte sollen voraussichtlich im Oktober bei der nächsten Sitzung der Lokale Aktionsgruppe als zentralem Entscheidungs- und Steuerungsgremium der Leader-Region die Förderung beantragt werden, bevor dann das offizielle Antragsverfahren erfolgt.

Eine „gewisse Priorität“ wünscht sich Günter Kuhnert (Grüne) für die Wegeverbindung zwischen Rumbeck und Fuhlen als Lückenschluss. Keine aufwendige Sache, die vielleicht auch aus anderen Haushaltsmitteln zu finanzieren sei, wie er meint. Da sei die Verwaltung aber dran, um die Planungen voranzutreiben, sagte Wiebusch. Und das entspricht auch dem Beschluss des Ausschusses. Denn alle weiteren gelisteten Projekte sollen, soweit durch das Programm Leader förderbar, weiter vorbereitet werden.

Ob einige Punkte vielleicht auch mit Zuschüssen aus der Dorferneuerung gefördert werden könnten, wollte Sebastian Hoffmann (CDU) wissen. Das ergibt für den Fachbereichsleiter allerdings wenig Sinn. Während sich bei Leader fünf Städte und Gemeinden zwei Millionen Euro teilen müssten, seien bei der Dorferneuerung wesentlich mehr Gelder drin. Dazu hatte Wiebusch gleich zum Auftakt der Sitzung das positive Beispiel herausgestellt. Allein für private Projekte der Verbunddorferneuerung Weserdörfer seien jetzt 390 000 Euro Fördergelder bewilligt worden, die für Baukosten von insgesamt 1,155 Millionen Euro vorgesehen sind – neue Anträge seien wieder möglich. Wiebusch: „Aus meiner Sicht eine erfolgreiche Geschichte.“



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt