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Bürgerinitiative gegen Trassenausbau will Fahrt aufnehmen / Informationsveranstaltung am 30. August

Hoffen, dass noch viele auf den Zug aufspringen

Hessisch Oldendorf (ah). Menschen liegen gerädert im Bett, versuchen zu schlafen. Alle fünf bis acht Minuten dröhnt der Schall vorbeiratternder Güterzüge durch das Schlafzimmer, vibrieren Fensterscheiben und Gläser in den Schränken. Auch tagsüber gibt es keine Ruhe, Kaffeetrinken im Garten gehört der Vergangenheit an, denn schwere Güterzüge donnern mit hoher Geschwindigkeit weithin hörbar durch Städte und Dörfer. Bahnschranken schließen im Minutentakt und bringen den Verkehr in der Region zum Erliegen. Ein fiktives Horrorszenario? Nicht für Diethard Seemann, August Lichtsinn und Jens Hahne, Mitglieder der am 21. Juli gegründeten Bürger-Initiative „BI Transit Weserbergland“. Für die Region wollen sie sich einsetzen, gegen das Vorhaben des Bundesverkehrsministeriums die Bahnlinie Löhne–Elze ab 2015 für den schweren Güterverkehr zweigleisig auszubauen. „BI Transit Weserbergland für unsere Region!“ lautet daher ihr Motto. Das Anliegen ist es, eine enge Kooperation der Menschen entlang der Bahnstrecke zu schaffen, zugleich aber auch darauf aufmerksam zu machen: „Die negativen Auswirkungen betreffen nicht nur die Anwohner, sondern den kompletten Lebens- und Wirtschaftsraum sowie den Natur- und Landschaftsschutz im Naturpark Weserbergland.“

veröffentlicht am 09.08.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 11:41 Uhr

Jens Hahne (v. re.), August Lichtsinn und Diethard Seemann an der Bahnstrecke in Hessisch Oldendorf. Foto: ah


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