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In Fischbeck läuft Kirchenumbau / Pläne für Hemeringen reifen / In Kernstadt geht die Suche weiter

Heßlingen – Kinder können bald einziehen

Hessisch Oldendorf (pj). Schon seit längerer Zeit wird über Maßnahmen an den Kindergärten in Fischbeck, Hemeringen und Heßlingen und die Umsetzung des Krippenkonzeptes diskutiert. In der Kernstadt ist die Verwaltung auf der Suche nach einem geeigneten Standort. Dort treibt Ortsbürgermeister Claus Clavey zur Eile, doch bisher diskutierte Objekte wie die Villa Brautlecht und das frühere Berliner Kinderheim sind erst einmal ad acta gelegt.

veröffentlicht am 13.02.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 18:41 Uhr

Die Sanierung des Kindergartens in Heßlingen läuft – geste
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Krüger: Noch im Frühjahr

Lösung für die Kernstadt

In Bezug auf die Villa kam es zu keiner Einigung mit den Besitzern, wie Bürgermeister Harald Krüger erklärt. „Wir prüfen jetzt Möglichkeiten, um an anderer Stelle in der Innenstadt Gelände für eine Krippe zu finden“, führt das Stadtoberhaupt weiter aus. Mit zuständigen Ämtern in Hannover wird zurzeit gesprochen, ob eine Krippe auf der Freifläche zwischen Lange Straße und Paulstraße gebaut werden könnte. Das Problem: Als es Zuschüsse zum Abriss der Gebäude auf dem Gelände Möbel-Hähn gab, wurde eine gewerbliche Folgenutzung festgeschrieben. Die Frage ist nun, ob der Zuschuss oder Teile davon von der Stadt zurückgezahlt werden müssen, wenn eine Krippe dort gebaut wird.

Aber es sind auch noch andere Standorte im Stadtkern Gespräch – wobei der Bürgermeister sich noch verschlossen gibt, um Verhandlungen nicht zu gefährden. „Ich sehe dies als eine zentrale Herausforderung und möchte sobald wie möglich eine politische Entscheidung“, umreißt Harald Krüger sein Ziel. Er möchte noch in diesem Frühjahr zu einer Lösung für die Kernstadt kommen.

In Fischbeck läuft derweil der Umbau der katholischen Kirche zum Kindergarten mit Krippe. Hier sollen mit dem nächsten Schuljahr die Kinder einziehen. In Hemeringen wird ein neuer Kindergarten gebaut. Auch hier werden Krippenplätze geschaffen. 50 Mädchen und Jungen im Kindergarten und 15 in der Krippe sollen am 1. September 2010 dort betreut werden. Im Planungsausschuss wurde am Donnerstagabend der Bebauungsplan „Schulgelände II“ nach mehrfacher Beratung abgesegnet. Wie Martina Kexel vom städtischen Planungsamt ausführte, sind „Parzellen dazugekommen, um Kindergarten und Krippe sowie eine Schutzhütte errichten zu können“. Im Hessisch Oldendorfer Rathaus entstehen die Pläne für Kindergarten und Krippe, Unterstützung erhalten die Planer dabei von den Architekten Rainer Meßmann und Hans Jäger, wie Harald Krüger erklärt. Noch im März und im April sollen sich die Fachausschüsse mit dem Vorhaben beschäftigen und im Herbst mit dem Bau begonnen werden, wie Harald Krüger anfügt.

In Heßlingen sind die Handwerker dabei, die Räume des Kindergartens in der ehemaligen Molkerei zu renovieren. Die Mädchen und Jungen besuchen derweil die städtischen Einrichtungen in Fuhlen und Rumbeck. Wie die Handwerker gestern sagten, werden die Kinder im März wieder im Hause Odening „Am Anger“ einziehen können. Langfristig will man im Hessisch Oldendorfer Rathaus die Möglichkeit der Unterbringung des Kindergartens in der Grundschule Sonnental nicht aus dem Auge verlieren. „Wird die Schule einzügig, könnte der Kindergarten integriert und damit der Schulstandort gesichert werden“, erklärt Bürgermeister Krüger im Pressegespräch.



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