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Lea Huch entwickelt innovative Sonnenbrille „001“

Hessisch Oldendorferin gewinnt German Design Award

HESSISCH OLDENDORF. „Der Preis, der Erfolg sichtbar macht“, rühmt sich der German Design Award. Er zeichnet Produkte aus, die wegweisend sind – dazu zählt 2018 auch eine Produktdesignerin aus Hessisch Oldendorf: Lea Huch. Die 28-Jährige bekam mit ihrem Partner Hans Christian Veith aus Hameln den Preis überreicht.

veröffentlicht am 09.02.2018 um 15:00 Uhr
aktualisiert am 09.02.2018 um 17:32 Uhr

Über den Dächern von Berlin: Lea Huch und Hans Christian Veith - natürlich mit „001“ auf der Nase. Foto: Yoad Ezra/PR
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Autor

Annette Hensel Reporterin
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„In der Kategorie .Excellent Product Design’ haben wir mit unserem Produkt „001“ den ersten Platz belegt“, erzählen die beiden im Rahmen der Ambiente Messe Frankfurt auf der Galleria Nord. „Wir freuen uns sehr, dass wir als kleines Unternehmen die Chance hatten an diesem sehr angesehenen Wettbewerb teilzunehmen – und natürlich noch mehr darüber, dass wir gewonnen haben.“ Aufregend sei es gewesen im Kreise bekannter Designer, darunter auch Preisträgerin Jil Sander ausgezeichnet zu werden. „Außerdem haben wir natürlich die Gelegenheit genutzt neue Kontakte zu knüpfen“, fügen sie hinzu.

„001“ - das sind 17 Gramm leichte, 3D-gedruckte Unisex-Sonnenbrillen aus Nylon mit neu entwickeltem Scharnier. Neun Rahmen in den Farben Indigo, Capri, Petrol, Oliv, Beere und Schwarz (matt, nicht hochglänzend!) stehen zur Auswahl, selbst die transparente Brillenbox verfügt über eine geniale Konstruktion. In der German Design Award-Jurybegründung heißt es: „Die Sonnenbrille 001 ist schon allein deshalb etwas Besonderes, weil sie aus dem 3D-Printer kommt und in einem Stück, inklusive Rahmen und Bügel, gedruckt wird. Dabei wurde das Problem der Mechanik – also die Verbindung zwischen Rahmen und Bügel – hervorragend gelöst. Dass man der 001 den Prozess ihrer Herstellung aber weder ansieht noch anfühlt, zeigt, welche Designleistung und Entwicklungsarbeit hinter dem Produkt steckt. Eine bis ins Detail durchdachte, hochmodische Brille, die sich dank ihrer Ergonomie und dem extrem leichten Gewicht auch sehr bequem tragen lässt.“

„Diese Begründung hat uns besonders gefreut“, sagen Lea Huch und Hans Christian Veith und berichten: „Wir sind gerade dabei weitere 001-Modelle zu gestalten und werden dieses Jahr außerdem eine kleine Kollektion mit einem sehr renommierten deutschen Unternehmen herausbringen. Mittlerweile entwickeln und produzieren wir ausschließlich in Deutschland, sodass 001 – im Vergleich zu 2016 in optimierter Form – komplett made in Germany ist.“

Gewinner des Green Product Awards 2016, nominiert für den Bundespreis Ecodesign 2016 und den Newcomer German Design Award 2017, nun der Gewinn des German Design Awards: „Das zeigt uns, dass wir mit unserem kleinen Berliner Startup „Projekt Samsen“ auf dem richtigen Weg sind“, fügen die beiden hinzu und erklären: „Vordenken, Entwickeln und Gestalten sind unsere Prinzipien. Dabei erfreuen wir uns an den kleinen Details, an Objekten, die bis ins Letzte durchdacht sind – und genau das möchten wir in unseren Produkten umsetzen. Wir wollen eine Verbindung schaffen von neuen Ideen und Technologien mit zeitloser Ästhetik und Wertbewusstsein.“ Im Beitrag „Aus einem Guss“ des muxmäuschenwild-Magazins wird die Projektarbeit des Startups folgendermaßen zusammengefasst: Mit „001“ sei ihm gelungen, „Alltagsprodukte neu zu interpretieren, zu verändern, weiter zu denken.“

Die prämierten 3D-gedruckten Sonnenbrillen sind bis Dienstag, 13. Februar im Rahmen der Ambiente Messe Frankfurt auf der Galleria Nord ausgestellt. Wer Interesse an einer der Brillen hat: Unter www.projekt-samsen.de können Gestell, Farbe und Carl Zeiss-Brillenglas begutachtet, ausgewählt und bestellt werden.

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