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Größte Bereiche im Plan für 2016 sind Straßenwesen, Feuerwehr und Schule

Hessisch Oldendorf will 1,7 Millionen Euro investieren

Hessisch Oldendorf. Die Stadt will 2016 zirka 1,7 Millionen Euro investieren. Neben Straßenwesen und Feuerwehr sind auch Schulen und Kitas, Bushaltestellen und die dörfliche Entwicklung wichtige Punkte. An vielen Stellen bekommt Hessisch Oldendorf Zuschüsse, für den Rest muss die Stadt einen Kredit aufnehmen.

veröffentlicht am 25.10.2015 um 17:57 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 13:49 Uhr

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Autor:

von Christoph Boßmeyer
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Bei allen Sparmaßnahmen will Hessisch Oldendorf 2016 dennoch investieren. Etwa 1,7 Millionen Euro stehen dafür bereit. 700 000 Euro sind davon durch Zuschüsse gedeckt. Für die restliche knapp eine Million Euro wird ein Kredit aufgenommen. Wir zeigen heute die bislang größten Posten im Investitionsplan.

485000Euro hat die Stadt im Investitionshaushalt für den Ausbau der Mühlenbachstraße vorgesehen. Im Anschluss an den neuen Mini-Kreisel soll 2016 die Straße verbreitert und erneuert werden. Bei einem ersten Informationsabend wurden die Anlieger beider Straßen davon in Kenntnis gesetzt, dass sie insgesamt ungefähr 200 000 Euro zum Ausbau der Mühlenbachstraße beitragen müssen. 199 500 Euro kommen aus Landeszuwendungen, der Eigenanteil der Stadt liegt bei 66 500 Euro. Damals wurden die Baukosten mit 466 000 Euro angegeben. Im Investitionsplan geht die Stadt jetzt von Einzahlungen in Sachen Mühlenbachstraße in Höhe von 150 000 Euro aus. Ebenfalls in den Bereich Straßenwesen fallen die 40 000 Euro, die für den Gehweg am Maibergring im Investitionsplan vorgesehen sind. Lediglich 4000 Euro kommen an der Stelle aus Zuschüssen.

40000 Euro sind für die Dorferneuerung Weserdörfer eingestellt. Großenwieden, Kleinenwieden, Rohden, Segelhorst und Welsede wollen sich im Verbund für die Zukunft aufstellen. Seit einiger Zeit werden in den Dörfern Ideen gesammelt, die die Orte voranbringen, aber gleichzeitig das Erscheinungsbild und ein Stück weit Traditionen bewahren sollen. Die Hälfte der Investitionssumme soll aus Zuschüssen kommen. Am Donnerstag, 5. November, soll es die dritte und abschließende Bürgerversammlung geben, bei der der fertige Plan für die Verbunddorferneuerung präsentiert werden soll.

61000Euro sind im Investitionshaushalt für regelmäßige Beschaffungen und bauliche Unterhaltung in Kindertagesstätten vorgesehen. Zirka 48 000 Euro stehen der Summe als Einzahlung aus Zuschüssen auf der anderen Seite gegenüber. Weiter steht die Krippe Großenwieden mit 20 000 Euro bei den Investitionen auf der Liste. Für den Punkt kann die Stadt lediglich mit Zuschüssen in Höhe von knapp 1200 Euro rechnen. In Großenwieden wurde zum 1. September diesen Jahres eine weitere Krippengruppe eingerichtet. Diese schlägt sich über gestiegene Personalkosten auch im normalen Ergebnishaushalt nieder.

265000Euro stehen für den Bereich der baulichen Unterhaltung an Schulen bereit. Der mit Abstand größte Posten an der Stelle ist die Grundschule Fischbeck. Sie soll als letzte der vier Grundschulen im Stadtgebiet in Sachen Brandschutz auf den neuesten Stand gebracht werden und darüber hinaus einen barrierefreien Schulhof erhalten. Auch ein Klettergerüst und schattige Sitzmöglichkeiten soll der Schulhof erhalten. Bei der Finanzierung mit von der Partie sein wird der Förderverein. Im Bereich bauliche Unterhaltung an Schulen steht den sechsstelligen Ausgaben eine Einzahlung über 26 000 Euro aus Zuschüssen gegenüber.

117000Euro stehen hinter dem Titel Bushaltestellen im Investitionsplan für das kommende Jahr. Dabei kommen mit zirka 87 000 Euro fast drei Viertel der Summe aus Zuschüssen. Das Geld kommt vom Land Niedersachsen, das auch 2016 wieder Geld zur Verfügung stellen wird. Im laufenden Jahr flossen rund 40 Millionen Euro in Einzelprojekte des öffentlichen Personennahverkehrs – auch im Weserbergland. Ein Beispiel, was gemacht werden könnte, ist die Haltestelle in Wahrendahl. Dort wünschen sich die Bürger schon lange ein Buswartehäuschen.

100000Euro sind im Investitionshaushalt eingestellt, damit ein Einsatzleitwagen für die Hessisch Oldendorfer Feuerwehr angeschafft werden kann. 30 000 Euro sollen dabei aus Zuschüssen kommen. Weiter soll Geld in ein Tanklöschfahrzeug für die Fischbecker Ortswehr fließen. Dort werden knapp 80 000 Euro fällig, wovon mit 50 000 Euro mehr als die Hälfte aus Zuwendungen kommen soll. Weitere fast 100 000 Euro sind für Investitionen in Digitalfunk, Atemschutzgeräte, Schutzbekleidung und den Bau von Feuerlöscheinrichtungen vorgesehen. Der Bereich Feuerwehr stellt damit neben dem Straßenwesen einen weiteren großen Block dar, in den die Stadt 2016 investieren möchte.

125000Euro fließen in Leader-Projekte. Im April 2015 wurde die Region Westliches Weserbergland erneut als Leader-Region ausgewählt. Hessisch Oldendorf ist Teil der erfolgreichen Bewerbung. Im Investitionsplan für das kommende Jahr stehen nun 125 000 Euro für Leader-Projekte bereit. Die Hälfte davon, 62 500 Euro, fließen als Zuschüsse vom Land Niedersachsen an die Stadt. Gleichzeitig hat die Stadt zusätzlich noch 25 000 Euro für Wirtschaftsförderung in den Investitionshaushalt eingestellt. Im regionalen Entwicklungskonzept des Westlichen Weserberglandes sind vier zentrale Handlungsfelder aufgeführt, aus denen in den nächsten sechs Jahren Projekte umgesetzt werden sollen. Diese Bereiche sind:

Demografie, Daseinsvorsorge und soziales Dorf

Aktive Innenentwicklung – „Umbau statt Zuwachs“

Regionale Wirtschaftsentwicklung

Klima-, Umwelt- und Naturschutz sowie Landwirtschaft

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