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50 Aussteller locken nach Hessisch Oldendorf

Herbstflair: Die Mischung kommt an

HESSISCH OLDENDORF. Vielseitig, unterhaltsam und politisch präsentierte sich am Wochenende Herbstflair Hessisch Oldendorf. Bei der Gewerbeschau des Werberings luden viele der 50 Aussteller und Geschäftsleute in Dirndl oder Lederhosen die Gäste zu Mitmachaktionen ein.

veröffentlicht am 16.09.2018 um 19:44 Uhr
aktualisiert am 17.09.2018 um 13:30 Uhr

Blumen Henneckes Stand lädt zum Naschen ein – auch Einsatzkräfte, die in der Nacht zuvor ein Großfeuer bekämpfen mussten. Foto: ah
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Autor

Annette Hensel Reporterin
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Da wurde gebohrt, balanciert, geschätzt, genascht und natürlich informiert – und diese Mischung kam an. „Unsere Unternehmen, die gut mit Stadt, Wirtschaftsförderung, Kirche und Vereinen zusammenarbeiten, präsentieren hier ihre Stärke und Kreativität“, erklärt Reinhard von Aulock vom Organisationsteam und ergänzt: „Wir begrüßen alle Käuferschichten – mit und ohne Migrationshintergrund, denn von dieser Vielfalt lebt unsere Stadt.“ Altstadt und Kultourismusforum, in jener einzigartigen Ausstellungskulisse punktet die Veranstaltung mit Handwerker-Meile, Autoschau, Gesundheit/Sozialem, Ständen von Händlern und Dienstleistern. Die Stadtfeuerwehr ist mit Aktionen, Fahrzeugschau und 73 Personen vertreten. Ganz stark: Nach dem Großfeuereinsatz treten die Freiwilligen wieder bei der Gewerbeschau an.

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Herbstflair in Hessisch Oldendorf
Quelle: ah

Einer der Höhepunkte ist die Diskussion über „Politik für mittelständische Unternehmen“: Jan Hampe von Radio Aktiv interviewt die Landtagsabgeordnete Anja Piel, Landrat Tjark Bartels, den Kreishandwerkerschaft-Vorsitzenden Wilhelm-Hauke Bente, Thomas Greef aus dem Sparkassenvorstand und Wirtschaftsförderer Heiko Wiebusch. Alle machen deutlich, wie wichtig Miteinander-Reden, Vernetzen ist, wie lebenswert es im Weserbergland ist. Für Kritik sorgen aufwendige Fördermittelanträge für Betriebe, Fahrtkosten für Azubis, fehlende Mittel des Landes und der EU. Nichtsdestotrotz lautet Wiebuschs Fazit: „Toller Wirtschaftsstandort, tolle Zusammenarbeit, tolle Veranstaltung – Hessisch Oldendorf tut gut.“ „Sie haben Maybrit Illner in den Schatten gestellt“, lobt von Aulock Moderator Hampe.

Zum Auflauf an politischen Vertretern kommt es am htp-Stand. Sie überreichen Unterschriften von 85 Prozent der Friedrichsburger, die beim Breitbandausbau nicht außen vor stehen wollen. Ihr Tenor: „Ohne Friedrichsburg kann es keinen Ausbau des Glasfaseranschlusses geben.“

„Was wiegt eine Tuba?“, fragt das Musikkorps der Stadt. Lilly (li.) und Paulin, zünftig im Dirndl, schätzen 8,5 Kilo. Foto: ah
  • „Was wiegt eine Tuba?“, fragt das Musikkorps der Stadt. Lilly (li.) und Paulin, zünftig im Dirndl, schätzen 8,5 Kilo. Foto: ah
Helga und Herbert Meyer veranlasst die Musik des Stammorchesters des Musikkorps zu einem Tänzchen auf dem Kirchplatz. Foto: ah
  • Helga und Herbert Meyer veranlasst die Musik des Stammorchesters des Musikkorps zu einem Tänzchen auf dem Kirchplatz. Foto: ah
Übergabe der Unterschriftenliste der Friedrichsburger, die beantragen, in den Ausbau des Glasfaseranschlusses mitaufgenommen zu werden. Foto: ah
  • Übergabe der Unterschriftenliste der Friedrichsburger, die beantragen, in den Ausbau des Glasfaseranschlusses mitaufgenommen zu werden. Foto: ah
Johann (5) nimmt bei Kathrin Thönicke am Brezel-Schnappen teil. Foto: ah
  • Johann (5) nimmt bei Kathrin Thönicke am Brezel-Schnappen teil. Foto: ah
„Was wiegt eine Tuba?“, fragt das Musikkorps der Stadt. Lilly (li.) und Paulin, zünftig im Dirndl, schätzen 8,5 Kilo. Foto: ah
Helga und Herbert Meyer veranlasst die Musik des Stammorchesters des Musikkorps zu einem Tänzchen auf dem Kirchplatz. Foto: ah
Übergabe der Unterschriftenliste der Friedrichsburger, die beantragen, in den Ausbau des Glasfaseranschlusses mitaufgenommen zu werden. Foto: ah
Johann (5) nimmt bei Kathrin Thönicke am Brezel-Schnappen teil. Foto: ah

Während Eltern Rasenmähroboter oder Küchenmaschinen begutachten, üben Kinder sich im Tennis, fahren Karussell, lassen sich schminken oder vom Magier herausfordern. „Am besten war’s im Krankorb, da haben wir den Hohenstein gesehen“, meint Carlotta (5).

Gut an kommt das Bühnenprogramm – die Weserbergland Böhmischen, Crazy Skifflemen und Obacht, die beim Oktoberfest einheizen. Nach dem Gottesdienst sorgt Jo Meißner beim Ausstellerfrühstück für Unterhaltung. Als das Musikkorps zu spielen beginnt, ist der Kirchplatz brechend voll.

Die gelungene Kombination aus Gewerbeschau, Oktoberfest und verkaufsoffenem Sonntag, richtig gute Stimmung und zufriedene Gesichter bestätigen: Hessisch Oldendorf tut gut.



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