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Heimatbund darf Vereinskonten nicht einsehen

Hessisch Oldendorf (doro). Der neue geschäftsführende Vorstand des Heimatbundes wird wohl noch ein wenig warten müssen, bis Licht ins Dunkel der Vereinsfinanzen kommt: Die Sparkasse Weserbergland hat es abgelehnt, die Vorstandsmitglieder Einblick in die Konten des Vereins nehmen zu lassen.

veröffentlicht am 30.10.2009 um 15:13 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 02:21 Uhr

Heimatbund
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Hessisch Oldendorf (doro). Der neue geschäftsführende Vorstand des Heimatbundes wird wohl noch ein wenig warten müssen, bis Licht ins Dunkel der Vereinsfinanzen kommt: Die Sparkasse Weserbergland hat es abgelehnt, die Vorstandsmitglieder Einblick in die Konten des Vereins nehmen zu lassen, lediglich der Kontostand wurde mitgeteilt: Rund 23 350 Euro lagern noch auf den Konten der Geldinstitutes – das wusste man bereits von Ralph Poss, dem designierten Nachfolger von Carsten Rinne, damals Schatzmeister des Vereins.
 Die Sparkasse gewähre erst vollständigen Einblick, wenn der geschäftsführende Vorstand dem Vereinsregister in Hannover gemeldet und von diesem eingetragen sei, so Bernd Stegemann, „und das kann dauern,“. Ein Lichtblick: Die notarielle Beglaubigung ist nach Aussage des Hessisch Oldendorfer zweiten Vorsitzenden in Arbeit. Das Papier wird vom Notar diese Woche vorbereitet und in der nächsten an das Vereinsregister weitergeleitet.
 Weitere Puzzleteile des Heimatbund-Rätsels enthält ein Pappkarton mit diversen Unterlagen, die die Vorstandsmitglieder Thomas Falke und Bernd Stegemann vom abgesetzten ehemaligen Vorsitzenden Gerhard Bruns abgeholt haben. „In der Kiste befindet sich allerdings nur ein Teil der Unterlagen“, erklärt Bernd Stegemann.
 Ebenfalls übergab Gerhard Bruns Kontoauszüge aus mehreren Jahren, teilweise noch ungeöffnet und „auch nicht annähernd vollständig. Ab 2006 wurde kein Brief mit Kontoauszügen mehr geöffnet, im Sparkassenbuch des Vereins gab es seit 2003 keinen Eintrag mehr“, sagt Kassierer Thomas Falke. Die Aufarbeitung werde noch viel Zeit in Anspruch nehmen, so Bernd Stehemann. Vor allem die Frage wer noch Mitglied ist und wie viel Mitglieder der Heimatbund insgesamt noch hat, ist eine spannende Frage.
 „Derzeit wissen wir es nicht“, sagt Bernd Stegemann. Vorsichtigen Schätzungen zufolge könnte der Verein noch um die 150 Mitglieder zählen – knapp 600 waren es einmal Um die Mitglieder anschreiben zu können, bedürfe es einer Mitgliederliste, die so nicht existiere, wie Thomas Falke ausführt. Als Anhaltspunkt dienten derzeit abgebuchte Mitgliedsbeiträge. In mühseliger Kleinarbeit hat Carl Cordemann in den letzten drei Wochen eine Vielzahl der Mitglieder angerufen – 140 von ihnen sind inzwischen verstorben.



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