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Dr. Georg Schwedt hat ein Buch über Hessisch Oldendorf geschrieben

Heimatbesuch mit Stift und Papier

HESSISCH OLDENDORF. Als Schüler ist Georg Schwedt öfters zu Fuß von Ort zu Ort gelaufen. „So hatte ich von allen Dörfern noch einen Eindruck im Kopf“, erzählt er. Der emeritierte Chemie-Professor ist gebürtiger Hessisch Oldendorfer, hat über viele Jahrzehnte aber woanders gewohnt und gearbeitet. Sogar nach 50 Jahren, die er die Stadt nicht mehr besucht hatte, erinnerte er sich aber an prägnante Orte, die nun wieder aufgesucht hat. Das Ziel: ein Buch über seine alte Heimat zu schreiben.

veröffentlicht am 21.09.2018 um 13:45 Uhr

Dr. Georg Schwedt (4. v. re.) hat ein Buch über Hessisch Oldendorf geschrieben und es Vertretern der Stadt übergeben. Foto: jsp
Jens Spickermann

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Herausgekommen ist dabei eine Monografie über 308 Seiten, die von bedeutenden Adelsfamilien aus der Frühzeit der Stadt, Baudenkmälern in den Dörfern und von Schwedts persönlichen Eindrücken bei seiner Reise durch die Stadt und ihre Dörfer erzählt. Bei seinen Recherchen hat er sich in mehreren Archiven sowie bei verschiedenen wissenschaftlichen und populären Publikationen bedient. Vor Ort hat er mit Einwohnern gesprochen, die ihm von ihrem Dorf und seinen Besonderheiten erzählten.

Um das Buch mit dem Titel „Die Stadt mit 24 Dörfern. Hessisch Oldendorf an der Weser“ in jene Stadt zu bringen, von der es handelt, hat Schwedt unter den Ortsbürgermeistern großzügig Exemplare verteilt. „Ich halte das durchaus für sehr interessant“, lobte Bürgermeister Harald Krüger den Heimatkundler, als dieser sein Buch im Sitzungssaal des Rathauses vorstellte.

Ein Werk, das sich ausschließlich und detailliert mit der Geschichte von Hessisch Oldendorf und seinen Dörfern befasst, habe es bislang noch nicht gegeben, sagt Gabriele Lingen vom Heimatbund Hessisch Oldendorf. Sie hat Schwedt bei seiner Arbeit unterstützt.

Erschienen ist das Buch als „Book on Demand“ – also im Selbstverlag. Es sei nicht seine Absicht gewesen, ein wissenschaftlich-historisches Werk zu schreiben, sagt Schwedt. Das Buch sei nicht perfekt und beinhalte sicherlich Fehler. Als fehlerfreies Buch habe er es gar nicht zu Ende bringen können.

Für wissenschaftliche Zwecke ist das Buch auch nicht geeignet. Verweise auf Sekundärliteratur und Quellen erfolgen nicht nach wissenschaftlicher Zitierweise. Im Wesentlichen setzen sich die Kapitel aus Schwedts persönlichen Erinnerungen und Einträgen von Hinweistafeln und Passagen aus der Sekundärliteratur in lexikalischem Stil zusammen. Der rote Faden ist im Inhaltsverzeichnis noch klar zu erkennen, die einzelnen Kapitel weisen aber zum Teil Sprünge auf. Eine historisch-kritische Auseinandersetzung mit Quellen und Sekundärliteratur findet nicht statt.

Was bleibt ist ein Dokument einer persönlichen Erkundung der alten Heimat, das Daten zur Stadtgeschichte und den historischen Bauwerken liefert.

Bestellbar ist das Buch über die ISBN-Nummer 978-3-7528-2879-5 sowie in „Großmutters Shop“ in der Langen Straße. Es kostet zehn Euro.



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