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Sanierung des Münchhausenhauses am Stift ist abgeschlossen / Besondere Variante für die Fenster gewählt

Harmonische Fassade ersetzt unschönes Flickwerk

Fischbeck (doro). Die Sanierung des Münchhausenhauses am tausend Jahre alten Stift Fischbeck wurde erfolgreich abgeschlossen. Dabei blieb man nicht nur im vorgesehenen Zeitrahmen, sondern auch rund zehn Prozent unter den veranschlagten Gesamtkosten von 69 000 Euro. Die Hälfte davon übernimmt die EU, einen maßgeblichen Anteil an der anderen Hälfte trägt die Klosterkammer Hannover. Beteiligt sind außerdem das Landesamt für Denkmalpflege und die Bingo-Umweltstiftung. Äbtissin Uda von der Nahmer dankte zum Abschluss allen Beteiligten für die „sehr gute Zusammenarbeit“.

veröffentlicht am 17.09.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 10:21 Uhr

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Allgemeine Zufriedenheit herrschte darüber, dass kein Flickwerk betrieben wurde, sondern Notwendiges und Wünschenswertes zu einem sinnvollen Gesamtpaket geschnürt wurden.

Ausgangspunkt waren die Fenster aus unterschiedlichen Zeiten: Vom alten bis zum Plastikfenster war an der Fassade des Münchhausenhauses alles vertreten. Heute stellt sie sich in einheitlichem Bild dar. Dafür wurden die ältesten Fenster nachgebaut: Kastenfenster, bei denen die äußeren Scheiben wie früher einfach verglast sind, die inneren aber eine Isolierverglasung aufweisen. „Das ist selten, dass man bei einem Objekt auf diese Weise vorgeht“, sagt Joachim Gomolka vom Amt für Denkmalpflege. Die aufwendige Variante sei dem Gebäude denkmalpflegerisch jedoch angemessen. Entsprechend sind die Kosten für die Fenster auch am höchsten, sie machen rund zwei Drittel aus.

Um die Fassade in ihrer Gesamtheit aufzuwerten, entschied man sich zudem, den Putz ebenfalls zu erneuern, da dieser an einigen Stellen bereits großflächig abgefallen war. Schmutz und Nutzungsspuren vergangener Jahrzehnte störten das Auge außerdem.

Die kaputten Stellen wurden ausgebessert, ein einheitlicher Anstrich mit mineralischer Farbe in erdfarbenem Ton optimieren nun den Anblick des Gebäudes, das sich nicht dominant von der Kirche abhebt, sondern harmonisch in das Ensemble einfügt. Ausgeschrieben wurden die Handwerksarbeiten regional.

„Wir sind froh, dass wir die Geduld aufgebracht und lieber ein wenig gewartet haben, so haben wir am Ende kein Flickwerk“, erklärte Äbtissin Uda von der Nahmer im Rahmen einer kleinen Feierstunde am Münchhausenhaus.

Äbtissin Uda von der Nahmer dankt allen Beteiligten im Rahmen einer Feierstunde im Garten der kapitularin Ursula Schröder für die gute Zusammenarbeit.

Foto: doro



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