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Kreisumweltausschuss stimmt für Herausnahme der Fläche aus Landschaftsschutzgebiet

Grünes Licht für Rast- und Informationsplatz

Hameln-Pyrmont (HW). Die Stadt Hessisch Oldendorf kann ihr Projekt im Rahmen der Regionalen Entwicklungskooperation (REK) in die Tat umsetzen und entlang des Weserradweges am Hollenbach einen Rast- und Informationsplatz anlegen. Einstimmig haben die Mitglieder des Ausschusses für Umwelt und erneuerbare Energien im Landkreis Hameln-Pyrmont gestern bei ihrer Sitzung entschieden, dafür eine etwa 6000 Quadratmeter große Fläche aus dem Landschaftsschutzgebiet „Hessisch Oldendorfer Wesertal/Mitte“ herauszunehmen.

veröffentlicht am 02.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 17:41 Uhr

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„Dieser Platz wäre nach der bereits erfolgten Umgestaltung der Fähranlegers in Großenwieden ein weiterer wichtiger Baustein zur Realisierung des Weser-Landschaftsparks. Eine Projektförderung mit Leader-Mitteln ist angestrebt“, sagte Rainer Halbauer im Vorfeld der Abstimmung. Nach Darstellung des Fachdienstleiters Naturschutz/Landwirtschaft im Hamelner Kreishaus habe sich die Stadt Hessisch Oldendorf verpflichtet, zur Aufwertung des Landschaftsbildes großräumig Eschen entlang des bisher nicht mit Begleitgrün ausgestatteten Weserradweges anzupflanzen und auf eine Länge von 600 Metern einen fünf Meter breiten Gewässerrandstreifen entlang des Westufers des Hollenbaches zu schaffen, betonte dabei Halbauer.

Aktion Fischotterschutz

sieht negative Einflüsse

Von 13 beteiligten anerkannten Naturschutzverbänden hatten sich nach Darstellung des Fachdienstleiters vier Verbände zu dem REK-Projekt geäußert. Der Landesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz Niedersachsen sowie der Landessportfischerverband Niedersachsen trugen keine Bedenken vor, und der Naturschutzbund Niedersachsen habe Einverständnis signalisiert. „Die Aktion Fischotterschutz e. V. Hankensbüttel kann der Teillösung nicht zustimmen, da aufgrund der Lage des Planungsbereiches am Hollenbach negative Einflüsse auf Vernetzungslinien für Tierarten nicht ausgeschlossen werden können und die Kompensationsmaßnahmen nicht ausreichend sind“, zitierte Halbauer aus dem Schreiben, merkte aber an: „Aus Sicht der unteren Naturschutzbehörde kann dem Vorhaben zugestimmt werden, da einerseits die Größe des beantragten Teillöschungsbereichs aus dem Landschaftsschutzgebiet nur einen Minimalanteil von 0,6 Hektar umfasst und die Stadt Hessisch Oldendorf sicherstellt, dass Eschen angepflanzt werden.“



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