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Ortsrat der Kernstadt befasst sich mit „HO baut um“ – und befürwortet viele Ideen

Grünes Licht

Hessisch Oldendorf. Der Ortsrat der Kernstadt hat sich erneut mit dem Stadtentwicklungsprojekt „HO baut um“ befasst. Dabei ging es wieder um die Verkehrssituation in Hessisch Oldendorf. Zuvor hatten Experten aus Hannover die Innenstadt unter die Lupe genommen und Vorschläge erarbeitet, wie sich Autos, Lastwagen, Fahrradfahrer und Fußgänger besser durch Hessisch Oldendorf leiten lassen. Auch Fragen wie die nach Parkplätzen stellten sich die Verkehrsplaner. Es ist nicht das erste Mal, dass sich der Ortsrat mit dem Thema „HO baut um“ auseinandersetzt. Bereits im Oktober hatten die Politiker Stellung bezogen und mehrere Vorschläge kritisch begutachtet. Damals lehnte der Ortsrat der Kernstadt zwei geplante Projekte des Stadtentwicklungskonzeptes „HO baut um“ ab (wir berichteten). Auch ihr jüngstes Votum ist eine Empfehlung an den Rat der Stadt, der über die Pläne entscheiden muss. Auch der Verein Werbering und Stadtmarketing für Hessisch Oldendorf hatte bereits Stellung bezogen zu mehreren Ideen des Projektes „HO baut um“. Die Stellungnahme unterzeichnet hatten die Vorstandsmitglieder Karsten Bock und Jochen Huch. Veränderungen seien zwar manchmal unliebsam, „da man sich an bestimmte Dinge so gewöhnt hat, die Umstellung zu groß ist, die Umsetzung eine gewisse Zeit benötigt“, schreiben Bock und Huch. „Aber Veränderungen bieten auch Chancen.“ Der Ortsrat plädierte dafür, die bislang vorgestellten Überlegungen für den Marktplatz sowie die Mittelstraße nicht weiterzuverfolgen. Die Pläne für den alten Friedhof sowie die Bäckerstraße begrüßte das Gremium hingegen. Unter der Federführung des Rathauses entwickelt die Stadt zurzeit Zukunftspläne für Hessisch Oldendorf. Bei den Ideen für das Projekt „HO baut um“ handelt es sich bislang lediglich um Empfehlungen. Beschlossen und entschieden ist noch nichts. In Arbeitskreisen hatten sich Rathausmitarbeiter, Politiker, Architekten und Einwohner Gedanken darüber gemacht, wie sich die Stadt verändern soll. Sobald die Projekte erarbeitet und vom Rat beschlossen sind, wird sich die Stadt um Fördergeld bei der Europäischen Union bewerben.

veröffentlicht am 06.01.2015 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 08:21 Uhr



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