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Besonders in Fischbeck wird die Luft schwingen

Glocken läuten zum Internationalen Friedenstag

HESSISCH OLDENDORF. Wenn das mächtige Fischbecker Geläut und das weiterer Kirchen in der Region an diesem Freitag ab 18 Uhr eine Viertelstunde lang zu hören ist, hat das eine besondere Bewandtnis. Zum Internationalen Friedenstag am 21. September im Europäischen Kulturerbe-Jahr 2018 werden europaweit die Glocken geläutet.

veröffentlicht am 19.09.2018 um 16:43 Uhr

Die Stiftskirche in Fischbeck verfügt über acht Glocken. Alle gemeinsam werden am Freitag erklingen und zum Frieden mahnen. Foto bj

Autor:

BARBARA JAHN
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„Wir feiern um 18 Uhr die Andacht ‚Frieden sei ihr erst Geläute‘“, lädt Äbtissin Katrin Woitack im Namen des Fischbecker Kapitels und des Kirchenvorstandes ein. „Glocken sind ein Kulturerbe, in Kirchen und Rathäusern, auf Friedhöfen und an Gedenkorten sind sie ein hör- und sichtbares Zeichen des europäischen Wertefundaments“, führt sie aus. Deshalb sei man gerne dem Aufruf der Superintendenturen an alle Kirchengemeinden gefolgt und werde die acht Glocken der Stiftskirche für den Frieden erklingen lassen. „Ein bundesweites Läuten, in dem sich kirchliche und weltliche Glocken verbinden, ist ein wunderbares Zeichen für den Frieden“, erklärt Johann Hinrich Claussen, Kulturbeauftragter des Rates der Evangelischen Kirche Deutschlands. „Dieses gemeinsame Klingen und Schwingen eröffnet die akustische Vision einer europäischen Verständigung ganz anderer Art, die wir dringend nötig haben.“

In Fuhlen werden am Freitagabend die Glocken der Johannes-der-Täufer-Kirche läuten, kündigt Pastorin Susanne Behnke an. Ebenso wie in Segelhorst werden anlässlich des Friedenstages auch in Hessisch Oldendorf, Krückeberg, Lachem und Hemeringen die Glocken erklingen, wie die zuständigen Pastoren bestätigen.

„Ist das nicht grandios, im kleinen Fischbeck ein solch großartiges volles Jubelgeläut“, freute sich Kapitularin Ursula Schroeder vor genau vier Jahren. Es war der Moment, in dem zum ersten Mal das Geläut von acht Glocken aus dem Turm der Stiftskirche zu hören war. Im Zuge der Sanierung des Westwerks der Stiftskirche waren die bisherigen sieben Glocken abgenommen, einige repariert und eingelagert worden. Dank eines Spenders konnten im neuen Glockenstuhl nach Abschluss der Arbeiten nicht nur die ursprünglichen sieben, sondern auch eine neue achte Glocke aufgehängt werden. „Ein Geläut mit ungewöhnlicher Tonfolge“, sagte Andreas Philipp, Glockensachverständiger der Landeskirche anlässlich der Intonation im Jahr 2014.



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