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Wie die Hörbänd A capella das Kultourismusforum rockt

Gesangsakrobaten mit Stimmgabel und Hupe

Hessisch Oldendorf. Singen, tanzen, kochen, irgendein Talent hat jeder Mensch. Doch wer kann schon talentvoll hupen? Mit ihrer Stimme macht es Laura Saleh (Jahrgang 1992), einzige Frau der HörBänd vor – klingt verblüffend echt wie eine Hupe!

veröffentlicht am 18.04.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:56 Uhr

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Autor:

Annette Hensel
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Der erste Eindruck zählt, also serviert das A-Cappella-Ensemble aus Hannover am Freitagabend gleich in den ersten Minuten die ganze Bandbreite seines Könnens: Pop, Rap oder Volksliedgut, in den hohen Tönen Klassik, für die Tiefen wird einer der Sänger zum Kontrabass umfunktioniert – was für ein furioser Auftakt.

Mal kräftig, mal sanft singen sich Laura Saleh (Sopran), Tenor Sven-Arne Zinnke (1990), die Bariton-Brüder Joshua (1990) und Silas Bredemeier (1994) sowie Martin „Ohlsen“ Kleine (1982) mehrstimmig durch die Oktaven. Dabei vibriert es im Bauch, wenn der Bass-Mann in die Tiefen vorstößt. Die jungen Gesangsakrobaten verstehen es, ihre Stimmen als Instrument einzusetzen und die Klangfülle einer ganzen Band zu erzeugen – Beatbox-Schlagzeug und Stummfilm-Geräusche inklusive. Im Programm „Erfräulich weiblich“ stellen sie eigene deutsche Lieder vor, die sich humorvoll wie nachdenklich mit Alltagssituationen auseinandersetzen und auch mal in düstere Falco-Regionen vordringen. Immer mit dabei: Die Stimmgabel, die – aus der Hosentasche hervorgezogen – den Ton angibt.

Auf Einladung des Culturvereins stimmt die preisgekrönte Formation im ausverkauften Kultourismusforum ein mitreißendes Vier-Akkord-Medley aus internationalen Reggae-, Country- und Rockhits an. Volksliedern, dem „Ursprung des A-Cappella-Gesangs“, streifen die fünf Musikstudenten ein frisches Gewand über, lassen die Affen durch den Wald swingen und jazzen oder jonglieren virtuos mit der Metrik bei „Auf der Mauer, auf der Lauer“. Mit professionellen Arrangements und einer Superbühnenperformance begeistern sie ihr Hessisch Oldendorfer Publikum. Nach Lordes „Royals“ gibt es tosenden Applaus für die Zugabe „Talente“ mit Ohlsens göttlichem „verdammt tief Singen.“

Zum Abschluss kommt die HörBänd von der Bühne herunter, singt sanft und leise ohne Mikrofon vom „wunderbaren Tag“, den sich mancher Besucher mit dem Kauf der neuen „Band-II“-CD verlängert. „Hammer!“, bringt es Markus Himstedt auf den Punkt und Reinhard Spieß lobt: „Die HörBänd hebt sich deutlich ab von anderen A-Cappella-Gruppen, hat eine größere Bandbreite.“ Im Culturverein-Programm geht es weiter am 25. April mit der Frühjahrslesung der Literaturschmiede in der BDH-Klinik-Cafeteria und am 20. Mai mit dem „Wishing-Well“-Konzert im Rathausinnenhof.



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