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Bauantrag für das Gelände der Biogasanlage / Debatte im Planungsausschuss / Verwaltung: „Rechtlich zulässig“

Geplante Lagerhalle für Putenmist sorgt für Ärger

Hessisch Oldendorf (pj). Für Aufregung sorgt der Bauantrag für die Errichtung einer Halle für Wirtschaftsdünger und zwei Getreidesilos. Gebaut werden sollen die Düngerhalle und die Silos auf dem Gelände der Biogasanlage.

veröffentlicht am 06.09.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 04:41 Uhr

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In der Halle sollen acht Tonnen Putenmist gelagert und dann verarbeitet werden. „Acht Tonnen, das ist gewaltig. Wirtschaftsdünger hört sich zunächst harmlos an, doch dass es nicht riechen soll, wenn so große Mengen bewegt werden, das glaube ich nicht“, erklärte Ratsherr Kai-Uwe Eggers in der Sitzung des Planungsausschusses.

Der Sozialdemokrat erinnerte an die Probleme, die es mit der Maissilage gegeben hatte, bevor die Anlage angelaufen war. „Die Anlieger haben schon einiges vor der Inbetriebnahme erleiden müssen“, betonte Eggers, der hinnehmen muss, dass im Falle des Bauantrages für die Politiker keine Möglichkeit des Eingriffs besteht, da „Part der Stadt nur die Überprüfung der Einhaltung der Bauleitplanung ist“.

Laut Betriebsbeschreibung soll allerdings keine Luftverunreinigung entstehen, da die Halle für Wirtschaftsdünger allseitig umschlossen wird und nur für den Fall der Anlieferung und Fütterung der Anlage geöffnet wird.

Nach erster Inaugenscheinnahme sei die Errichtung der Lagerhalle planungsrechtlich jedenfalls zulässig, meldet die Verwaltung in einer Mitteilung des Planungsausschusses. Die Getreidesilos überschreiten die vorgegebene maximale Gebäudehöhe von acht Metern um circa einen Meter. Dafür muss nun noch eine Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes durch die Baugenehmigungsbehörde erfolgen, hieß es im Ausschuss.



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