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Windspiel-Schule wird zum kommenden Schuljahr noch nicht starten

Geht hier die Puste aus?

Hessisch Oldendorf. Die Windspiel-Schule wird zum kommenden Schuljahr 2016/2017 noch nicht an den Start gehen. Die Verantwortlichen haben noch kein Gebäude und keine Lehrkräfte gefunden, daher werde man den Schulbetrieb aller Voraussicht nach erst zum Schuljahr 2017/2018 aufnehmen können.

veröffentlicht am 24.02.2016 um 12:15 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 10:36 Uhr

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Autor:

von Karen KLages
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Die Windspiel-Schule geht zum Schuljahr 2016/2017 nicht an den Start. Wie Patrick Söhlke, Vorstandsmitglied des Vereins Windspiel-Schule, mitteilte, ist eine Eröffnung der freien Schule in diesem Jahr „nicht mehr zu schaffen“. Dennoch: Der Verein geht optimistisch in die Zukunft. „Wir haben ein Jahr mehr Zeit gewonnen, um noch einmal ganz genauer hinzuschauen“, so Söhlke und nennt zwei Gründe für die Verschiebung: Gebäude und Lehrkräfte.

In Ersteres setze der Verein jetzt die ganze Energie: „Die Entscheidung für das Gebäude muss zuerst erfolgen, damit die Leute wissen: Wo geht es eigentlich hin?“ Bereits im Sommer habe man gemerkt, dass es schwieriger sei als gedacht, ein geeignetes Gebäude zu finden, erklärt die 1. Vorsitzende Birgit Schulz. Vor allem in den Weserdörfern gab es keine passende Immobilie; dabei ist das Projekt Windspiel-Schule ein Ankerprojekt in der Dorferneuerung der Weserdörfer, weil es dazu geeignet ist, die Attraktivität zu steigern und den Zuzug junger Familien anzuregen. „Die Gebäude-Suche war sehr arbeitsintensiv und trotzdem erfolglos, was an unserer Gruppe nicht spurlos vorüber ging“, so Schulz. Laut Söhlke stehen aber noch einige Immobilien zur Auswahl – welche das sind, wollte er nicht verraten, mit Rücksicht auf die Vermieter. „Wir benötigen ein Gebäude, das sich ohne allzu großen Aufwand so umbauen lässt, dass es den strengen Bestimmungen eines ,Sonderbaus‘ mitsamt der Brandschutzbestimmungen standhält. Es braucht zudem einen abgegrenzten Außenbereich. Am liebsten noch einen Garten und eine nahegelegene Sporthalle“, erklärt Schulz.

Neben dem Gebäude hat der Verein auch noch keine Lehrkräfte gefunden. „Die Idealkombi“, wie Söhlke sagt, sind eine erfahrene Lehrkraft als Schulleiter und eine zweite junge und dynamische Person. Das könne durchaus jemand sein, der bereits an einer Regelschule unterrichtet habe: Hauptsache, die Person habe Lust, am freien Konzept mitzuwirken.

Denn das pädagogische sowie das Finanzkonzept des Vereins stehen. Auch der Kontakt zur Landesschulbehörde ist da. „Was das Projekt jetzt bräuchte, wären entweder viele aktive Helfer“, betont Schulz – oder: Geld. „Hätten wir beispielsweise 500 000 Euro zur Verfügung“, so Schulz’ Gedankenspiele, könne der Verein, der Spenden, die steuerlich absetzbar sind, annehmen darf, ein Gebäude ausbauen, die Anlaufphase der Schule (drei Jahre ohne staatliche Zuschüsse) überstehen und eine Person einstellen, die für die Organisation bezahlt werde. „Sobald aktive Menschen hinzukommen, werden wir auch ein Gebäude finden – und sei es außerhalb der Weserdörfer.“

Den Eltern, die bereits Interesse bekundet hatten, empfiehlt der Vorstand, ihre Kinder entweder zurückzusetzen oder vorerst an einer Regelschule anzumelden. „Diese Kinder könnten in der 2. Klasse noch zu uns wechseln“, sagt Söhlke. 15 Kinder braucht die Windspiel-Schule, um den Schulbetrieb aufzunehmen. Bis zum Start, der hoffentlich zum Schuljahr 2017/2018 erfolgen wird, will der Verein jetzt noch ganz viel Werbung machen. Mit Veranstaltungen, einer aktuellen Website und Mund-zu-Mund-Propaganda soll die Windspiel-Schule, auch wenn sie noch nicht existiert, im Gespräch bleiben.

Vereinskontakt per E-Mail: info@windspiel-schule.de



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