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Arbeiten an 1000 Jahre altem Fundstück beendet / Ab Herbst wird es in Hannover ausgestellt

Geheimnisse eines Schwerts

Großenwieden/Hannover. Der Sensationsfund, die Mordwaffe, das Treibgut: Im Frühjahr 2012 entdeckte Rainer Kleine aus Hilligsfeld bei der Beobachtung eines Baggervorgangs aus der Weser bei Großenwieden ein fast vollständig erhaltenes Eisenschwert von 95 Zentimetern Länge. Erst im vergangenen Jahr ging das 1000 Jahre alte und dementsprechend archäologisch bedeutsame Schwert in den Besitz des Landes Niedersachsen über. Seither haben Archäologen, Chemiker, Restauratoren und Anthropologen die Hand drauf. Vor etwa einem Jahr bekam die Öffentlichkeit das Schwert zu Gesicht. Und dann? Dann verschwand es wieder im Labor in Hannover. Dort haben es die Mitarbeiter aufs Kleinste untersucht. Das Eisenschwert vom legendären Schmied Ulfberht wurde mit Lasern beschossen, von Schmutz befreit und mit einem Computertomografen genau in seinen Maßen erfasst.

veröffentlicht am 07.08.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 17:41 Uhr

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Autor:

von Julia Rau


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