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Musiker im Alter von 15 bis 65 Jahren überzeugen mit Vielfalt

„Ganz großes Kino“ – Mensa verwandelt sich in Konzerthalle

Hessisch Oldendorf. Rock, Pop, Blues, vom Klassiker bis zum aktuellen Hit, vom Liebesgeflüster bis zum aus der Seele geschrienen Frust: Absolut vielfältig ist das musikalische Angebot beim Bandtreffen am Samstag. Es ist das erste große Projekt von Marco Knichala im Kirchenkreis Grafschaft Schaumburg. Mit den Worten „Ich bin der Popkantor“ stellt er sich vor und fordert die gut 150 Gäste auf: „Steht auf, zeigt den Bands, dass ihr da seid!“ So verwandelt sich die Mensa der Oberschule innerhalb kurzer Zeit in eine Konzerthalle, auf deren Bühne Musiker von 15 bis 65 Jahren antreten.

veröffentlicht am 14.02.2016 um 20:10 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 10:36 Uhr

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Autor:

Annette Hensel
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Den Anfang macht Plug’n play, eine Männerband 50plus, die deutsche Liedermacher, Paul Simon oder auch „Stand by me“ im Repertoire hat. „Dass wir hier spielen dürfen, haben wir Tuschis Frau Anna (Ralf Tusch ist der Schlagzeuger) zu verdanken, die heute 50. Geburtstag feiert“, erfährt das Publikum. Also bringt der ganze Saal Anna übers Handy ein Ständchen. „Ich find’s super, dass sich die Männer zusammengetan haben und so gut anhören“, meint Angela McCormack, deren Mann, Saxofonist Mick zu den Proben in Hessisch Oldendorf extra aus Laatzen anreist.

Richtig gut kommen auch die Popballaden von Skool Jam an. Die Band der Oberschule genießt den Auftritt unter professionellen Bedingungen, für die die Veranstaltungstechniker Jens Vahldieck und Thorsten Köllner sorgen. Lauter und rockiger wird’s, als Highgain die Bühne stürmt, das Publikum vor die Bühne lotst und zum Mitmachen animiert. Ohne Zugabe kommen die SchoolJam-Halbfinalisten nicht davon. Sanfte Töne von John Lennon bis hin zu Coldplays „Fix you“ stimmen Anja Bleidissel und Andreas Köller von Joy4you aus Obernkirchen an – eine echte Freude, den fünf Musikern zuzuhören. KiBaHo, Kurzform für Kirchenband Hessisch Oldendorf, ist eine neue Formation, die einzige, in der Marco Knichala auch aktiv mitspielt – als Schlagzeuger. Gleich beim ersten Stück „Ho Hey“ von The Lumineers springt der berühmte Funke über. „Diese Band hat mir am besten gefallen: dreistimmig und so harmonisch“, meint eine Aerzenerin, von Beruf Musiklehrerin. Zuletzt gibt’s Blues vom Feinsten mit PrimeTime aus Großenwieden.

Nach drei Stunden Livemusik, nur unterbrochen von kurzen Umbaupausen, folgt langanhaltender Applaus – für die Techniker, Musiker und speziell für Marco Knichala, der laut Stephan Stemme von PrimeTime einen „Superjob“ gemacht hat. „Der Abend war sehr schön und abwechslungsreich, mir hat es Spaß gemacht zuzuhören – toll zu spüren, was da für eine Energie rüberkommt“, so Kirchenkreiskantorin Daniela Brinkmann. „Was für eine Begeisterung über alle Generationen hinweg! Ein Kompliment an den Popkantor, von dessen qualifizierter Arbeit wir sehr beeindruckt sind“, lobt Superintendent Andreas Kühne-Glaser. Und wie fand der Popkantor das Konzert? „Das war ganz großes Kino!“

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  • Mit Plug’n play startet das Konzert mit drei Stunden Livemusik – 150 Gäste feiern mit. Foto: ah


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