weather-image
Gleich fünf Schüler der Kreisjugendmusikschule Schaumburg gehen in den Wettbewerb „Jugend musiziert“

Fulminante Generalprobe

HESSISCH OLDENDORF. Für den Wettbewerb „Jugend musiziert“ scheinen sie bestestens vorbereitet zu sein, die fünf Schüler der Kreisjugendmusikschule Schaumburg, die sich in Syke einer Fachjury stellen werden. Die Generalprobe vor Publikum überzeugte.

veröffentlicht am 21.01.2018 um 15:28 Uhr

Stellen sich einer Fachjury (v. li.): Cord Haver (Tuba), Fabian Jentsch (Tuba), der achtjährige Julian Weiß (Horn), Meiko Schöps (Euphonium) und Christina Knuhr (Saxofon).Foto: boh
bohrer1

Autor

Stefan Bohrer Reporter
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Mozarts berühmte „Hallen-Arie“ aus der Zauberflöte, Camille Saint-Saens‘ Bearbeitung von Berlioz „Tanz der Sylphen“ aus „Fausts Verdammnis“ nach Dickhäuterart als „L’Éléfant“ im „Karneval der Tiere“ oder die zeitgenössische Komposition „Modal Melody“ von Philip Sparke sind nur einige Stücke, mit denen sich gleich fünf Schülerinnen und Schüler der Kreisjugendmusikschule Schaumburg (KJMS) beim „Jugend musiziert“-Wettbewerb in Syke einer Fachjury stellen werden. Einen Vorgeschmack darauf – quasi als Generalprobe vor Publikum – gaben sie jetzt vorab im Kultourismusforum. Und man sieht und hört vor allem, dass die KJMS und ihr Leiter Lutz Göhmann, der die Kandidaten versiert am Klavier begleitet, ihre Musikschüler bestens auf den Wettbewerb vorbereitet hat. Vier Blechbläser und ein Holzblasinstrument nehmen am Wettbewerb teil. Der jüngste ist der achtjährige Julian Weiß am Horn. Bestens meistert er die insgesamt vier Stücke, mit denen er sich in Syke vorstellen wird. Auch die 15-jährige Christina Knuhr weiß mit ihrem versierten Spiel auf dem Saxofon zu überzeugen durch blitzsaubere Intonation und Ausdrucksstärke bis hin zum expressiven Ausdruck in Dessaus „Petite Ouverture“. Seit sieben Jahren spielt der ebenfalls 15-jährige Meiko Schöps bereits das Euphonium. Nach dem Abitur plant er, Musik zu studieren. Unter anderem wird er sich der Fachjury mit einer Rhapsodie für Euphonium und Piano von James Curnow vorstellen. Virtuos überzeugt er mit dieser etwas sperrigen und mit hohem Schwierigkeitsgrad versehenen Komposition. Als Kontrapunkt dazu spielt er das wunderschön getragene und ausdruckstarke Traditional „Deep River“. Gleich zweimal wird im Wettbewerb die Tuba vertreten sein. Der 17-jährige Fabian Jentsch spielt dieses Instrument erst seit eineinhalb Jahren und entpuppt sich ganz nebenbei als Naturtalent. Nahezu perfekt bewältigt er die „Hallen-Arie“. Auch der ebenfalls 17-jährige Cord Haver weiß das Publikum zu überzeugen. Das „Largo – Presto“ von Benedetto Marcello, einem Zeitgenossen Rossinis, ist in Form einer italienischen Opern-Arie angelegt mit fulminanter Schlusssteigerung nach halsbrecherischer Kadenz. Bleibt allen Teilnehmern in Syke abschließend nur noch eines zu raten: „Nicht die Nerven verlieren – Ihr schafft das!“

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare