weather-image
13°

Deutsche Stiftung Denkmalschutz fördert Sanierungsmaßnahme am Stift mit 30 000 Euro

Für die Restaurierung gut gerüstet

Fischbeck. „Die Äbtissin des Stiftes Fischbeck, Uda von der Nahmer, ist nicht nur in der Lage, solche Anträge korrekt auszufüllen. Sie ist vor allen Dingen eine Persönlichkeit, die sich energisch dafür einsetzt, dass Dinge, in diesem Fall die Sanierung der Natursteinfassade, auf den richtigen Weg gebracht werden“, erklärt Dietrich Burkart. Der Ortskurator Hameln für die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist daher nicht mit leeren Händen in das Damenstift gekommen. Er unterzeichnet mit von der Nahmer einen Fördervertrag über 30 000 Euro. „Diese Summe ist zweckgebunden und darf daher nur für steinrestauratorische Sanierungsmaßnahmen an der Westfassade der Stiftskirche eingesetzt werden“, führt Burkart aus.

veröffentlicht am 01.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 10:41 Uhr

270_008_6702332_lkho101_0111_ah.jpg

Autor:

Barbara jahn-Deterding
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Für die Äbtissin des Fischbecker Stiftes, in dem seit 955 ununterbrochen Frauen in christlicher Gemeinschaft leben, ist die Förderung durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz „durchaus ein Ausdruck von Wertschätzung unserer Arbeit“. Burkart macht deutlich, dass es Aufgabe der Stiftung sei, zur Erhaltung historischer Anlagen wie der des Stifts beizutragen. „Das ist unser kulturelles Erbe, da sind wir geradezu verpflichtet, uns zu kümmern“, betont der Kurator. Entscheidend sei dabei, dass die Fördergelder nicht vom Steuerzahler aufgebracht werden. „Wir sind die größte private Stiftung in Deutschland. Wir bekommen Spenden von Privatleuten von zehn Euro an aufwärts, aus Bußgeldern und der Lottostiftung“, sagt er.

„Wir liegen bei den Sanierungsmaßnahmen an der Westfassade und dem Turm im Plan. Und zwar sowohl im finanziellen als auch im zeitlichen“, sagt von der Nahmer. Sie sei froh darüber, dass der Sturm der vergangenen Tage weder am Gerüst noch an der Plane Schaden angerichtet habe. „Die Arbeiten sollen, solange es die Witterung zulässt, fortgesetzt werden“, erklärt die Äbtissin. Ziel ist es, dass noch in diesem Jahr die Dachdeckerarbeiten abgeschlossen werden und das Gerüst bis zur Höhe der Dachrinne zurückgebaut wird, die erstmals am historischen Bau angebracht wird.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt