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„Kein doofes Frauen-Auto“ / Interessengemeinschaft Weserbergland lädt zum 2. internationalen Treffen ein

„Früher hatten Hexen Besen – heute fahren sie Mini“

Rumbeck (ah). Autos mit Mützchen, Schuhen oder Außenspiegelkappen, auf denen die Flagge Großbritanniens prangt? Klar, gibt es so etwas! Individualisten, zu denen sich Besitzer eines kleinen, aber feinen Minis zählen, lieben die persönliche Note im Design ihres Fahrzeugs. Auch „Johnny“, wie Nicole und Marc König aus Hameln ihren sportlichen Mini Cooper in Chili Red nennen, hat sich in den 14 Monaten seines Familiendaseins optisch und technisch gemausert. Der Viersitzer mit der edlen Innenausstattung ist längst tiefer- gelegt und mit seinem weißen Dekor mit dem Sternenschweif auf der Motorhaube unverwechselbar.

veröffentlicht am 12.04.2010 um 18:49 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 14:41 Uhr

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Dass ein Mini kein „doofes Frauenauto“ ist, entdeckte Marc König, als er zum ersten Mal selbst hinter dem Steuer saß. „Der geht ab wie nichts, was ich zuvor durch die Kurven bewegt habe – wie Gokart-Fahren“, sagt er. Also schenkte er seiner Frau ein verchromtes Schild für den Wagen mit der Aufschrift: „Früher hatten Hexen Besen, heute fahren sie Mini.“

Als Kassenwartin und Vorsitzender gehören Nicole und Marc König der Mini Interessengemeinschaft Weserbergland an, in der sich Mini-Fahrer bei regelmäßigen Treffen austauschen und gemeinsame Ausfahrten unternehmen.

Der Mini sei ein „Sympathieträger“, ein „Hingucker“, nach dem sich viele umdrehen, erklären die Mitglieder. Für sie ist Mini-Fahren eine „Lebenseinstellung“, der Mini selbst ein „absolutes Trendauto“, das aber seinen Preis hat. Ihre Leidenschaft tragen sie auf selbst entworfenen schwarz-roten Shirts, Pullovern und Jacken mit dem Mini-Logo und dem Aufdruck Mini IG Weserbergland nach außen.

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Zwischen 75 und 218 PS stark sind die Motoren der Fahrzeuge, die BMW seit 2001 als eigenständige Marke anbietet – nicht zu vergleichen mit den Mini Classics von Austin oder Rover. Pascal Pivit, der seinen Electric Blue Metallic Mini One mit der „Union Jack“-Note seit sechs Jahren fährt, hebt den geringen Wertverlust und den besonderen Fahrkomfort hervor. Auch lange Menschen wie Peter Wederz haben ihren Spaß mit dem Kleinen. Wederz hat sich ein Fahrzeug mit längerem Radstand und fünf Sitzen, Hecktüren und der sogenannten „Clubdoor“ auf der Beifahrerseite, einen Mini Clubman S in Pepper White zugelegt. „Ich freue mich jeden Tag auf das Fahren“, betont er. „Man kann sich dem Mini-Fieber einfach nicht entziehen, wenn man einmal infiziert wurde“, schreibt „Webmaster“ Michèl Irmer auf der Internetseite der Interessengemeinschaft und fährt fort: „Welchem Auto sonst kann man, ohne doof angeschaut zu werden, so viele Gimmicks verpassen?!“ So stylt er nach und nach seinen Mini One in Chili Red mit Aerodynamik-Paket und 17-Zoll-Felgen, der ihn beim Kauf sofort an seinen Traum-Mini aus dem Kinofilm „The Italian Job“ erinnerte, um. Mit Freundin Nicole Bodewald verbindet ihn die Liebe zum Mini. „Deiner sieht ja aus wie die Mutter von meinem“, hat das Paar in der Kennenlernphase festgestellt – und schon war eine gemeinsame Leidenschaft gefunden .... Beim ersten Mini-Treffen Weserbergland 2009 wurde ihr Jack Russel Terrier Timmy, der nicht selten standesgemäß angezogen mit dem „Britischen“, einem „I-love- -Mini“-Halstuch und einer coolen Sonnenbrille im Auto mitfährt, zum Clubmaskottchen ernannt.

Vom 29. bis zum 30. Mai findet das zweite internationale New-Mini-Treffen Weserbergland in Rumbeck statt. Auf dem Platz bei der Grillhütte wird gezeltet, es gibt eine Händlermeile, auf dem Programm stehen Fahrzeugbewertung, Mini-Olympiade, Spielangebote für Kinder und abends Live-Musik. Höhepunkte am Sonntag sind die Pokalverleihung und die Ausfahrt durch das Weserbergland. Interessenten finden unter www.mini-ig-weserbergland.de weitere Informationen.

Mit der edlen Innenausstattung von „Johnny“ist Nicole König sehr zufrieden. Fotos: ah

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