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99 Teilnehmer beim Stadtwettbewerb / Welseder Gründungsmitglieder geehrt / Jetzt steht der Kreisentscheid bevor

Friedrichsburger Jugendfeuerwehr holt sich den Pokal

Welsede (fn). Saugleitungen und Schläuche kuppeln, Fangleinen auswerfen, Knoten und Stiche fertigen oder einen Kriechtunnel bewältigen – das sind nur einige der schweißtreibenden Aufgaben, die die Mitglieder von elf Jugendgruppen beim Stadtwettbewerb der Jugendfeuerwehren auf dem Welseder Sportplatz zu absolvieren hatten.

veröffentlicht am 01.06.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 10:41 Uhr

Wenn es auf Zeit und Technik ankommt: Matthias Bohlke aus Haddes
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Wenn auch nicht jeder Knoten richtig saß oder das Betreten des fiktiven Wassergrabens für Punktabzüge sorgte – an diesem sonnigen Samstag waren alle 99 Teilnehmer Hauptdarsteller. Jeder hatte seine Aufgaben bei dem aus zwei Teilen bestehenden Wettkampf. In Teil A, dem feuerwehrtechnischen Teil, wurde ein Löschangriff, der aus Gründen der Unfallverhütung als „Trockenübung“ ablief, durchgeführt. Dabei waren unter den kritischen Augen des Wettkampfgerichts Hindernisse wie Wassergraben, Leiterwand, Hürden und ein Kriechtunnel zu überwinden. Das Anlegen von Knoten und Stichen wurde zum Abschluss der Übung als Zeittakt bewertet.

Teil B, ein Staffellauf mit Hindernissen, verlangte den Jungfeuerwehrleuten neben der sportlicher Ausdauer auch Geschick ab, wie zum Beispiel beim Leinbeutelwerfen. Nachdem die außerhalb der Konkurrenz angetretene Gruppe aus Bernsen ihre Übung absolviert hatte, wartete der abgekämpfte Feuerwehrnachwuchs erwartungsfroh auf die Siegerehrung. Groß war der Jubel im Friedrichsburger Lager, als feststand, dass deren zwei Wettkampfgruppen ganz vorne lagen. Es siegte die Gruppe Friedrichsburg 2 mit 1394 Punkten vor Friedrichsburg 1 (1391 Punkte) und Barksen (1388 Punkte) und durfte den vom Ortsbürgermeister Fritz Meier gestifteten Pokal mit auf die andere Weserseite nehmen. Auf den Plätzen folgten Heßlingen 2 (1367), Haddessen 1 (1357), Heßlingen 1 (1356,9), Bensen (1356), Welsede (1338), Rohden/Hessisch Oldendorf (1319), Pötzen (1310) und Haddessen 2 (1306,9).

Wettkämpfe auf hohem Niveau

Zufrieden mit dem hohen Niveau des Wettkampfes zeigten sich die oberen Hessisch Oldendorfer Brandschützer um Stadtbrandmeister Hans Jürgen Hoffmann und seinen Stellvertreter Jürgen Hilpert. „Mit 1300 Punkten, die von allen Gruppen hier erreicht wurden, landet man bei den Kreiswettkämpfen in der ersten Hälfte des Klassements“, betonte „Fachbereichsleiter Leistungsspange auf Kreisebene“, Michael Broermann.

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Hessisch Oldendorfs stellvertretender Bürgermeister Torsten Schulte spornte die Jugendlichen an, die Zeit bis zu den Kreiswettkämpfen in Fischbeck zu nutzen und weiter zu üben, um den Kreistitel wieder in die Stadt zu holen.

Welsede wurde mit der Ausrichtung der Titelkämpfe beauftragt, weil die örtliche Jugendwehr ihr 35-jähriges Bestehen feiert. Und einige der Gründungsmitglieder um ihren damaligen Jugendwart Wilfried Schnase schauten bei den Wettkämpfen vorbei und wurden mit einer Ehrung überrascht. So erhielten neben Schnase Thomas Beißner, Frank Wehrhahn, Lothar Hoff, Dietmar Hoff, Wolfgang Steding, Olaf Held, Jörg Söffker, Jochen Tebbe und Michael Schneider eine Feuerwehrstatue als Geschenk zur Erinnerung überreicht.

Teamarbeit beweisen Fabian Wallbaum und Laura Bartling. Wie alle Teilnehmer hatten sie sich intensiv auf die Wettkämpfe vorbereitet.

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