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Für Hemeringer Krippenerweiterung wird die teure Variante gewählt, weil neues Betreuungsmodell noch teurer wäre

Flexibles Personal effizienter als günstiger Anbau

Hemeringen (doro). In Hemeringen soll an die 2011 fertiggestellte Kinderkrippe erneut angebaut werden. Nicht ausgeschöpfte Mittel aus dem Förderprogramm RIK des Landes machen es möglich. Der Eigenanteil der Stadt am 392 449 teuren Anbau beträgt 188 000 Euro.

veröffentlicht am 26.09.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 09:41 Uhr

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Dafür wird auf die Erweiterung der Kita in Fuhlen verzichtet, dort wäre eine Krippe nur im zweiten Stock möglich gewesen, was die Genehmigung problematisch gestalte, so Ortsbürgermeister Klaus Brzesowsky.

Die Entscheidung, im Norden statt im Süden des Gebäudes anzubauen, obwohl dort beim Bau alle Voraussetzungen wie Ver- und Entsorgungsleitung, Heizung etc. geschaffen wurden und die reinen Baukosten rund 52 000 Euro weniger betragen würden, ist auch aus Sicht der Hemeringer Kommunalpolitiker wohlüberlegt. Ebenso wie die Mitglieder des Bauausschusses wie auch des Ausschusses für Schule, Familie und Sport haben sie die Folgekosten im Blick: Mehr als das, was durch den Umbau des Eingangsbereiches bei der Südvariante entfiele, könne durch flexibleren Einsatz des Personals eingespart werden, sprich: Zwei Kindergartengruppen und zwei Krippengruppen sind einfacher zu betreuen als eine Kombination von Krippen- und Kindergartenkindern, da Letztere sich bereits nach dem Frühdienstsystem organisiert haben.

Ein gemeinsamer Frühdienst mit je einer Kraft aus jeder Gruppe ist bei der Südvariante nicht möglich, denn Rufbereitschaft ist nicht ausreichend. Die Anwesenheit der zweiten Kollegin ist ab dem vierten Kind sicherzustellen. Die getrennten Außengelände würden ebenfalls Personalnöte mit sich bringen. Bereits in 4 oder 5 Jahren amortisieren sich die Mehrkosten durch den flexibleren Personaleinsatz der Nordvariante, in 20 Jahren führt die Umsetzung zu Einsparungen von 110 000 Euro heißt es in der Vorlage der Stadt für den Ortsrat, in dem man den Beschlussvorschlag zustimmend zur Kenntnis nahm.



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