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Camping-Bus brennt lichterloh / „Weit mehr als 100 000 Euro Schaden“

Flammen, Rauch und Explosionsgefahr

Pötzen. Ein voll ausgestatteter Camping-Bus, der seit Ostern auf dem Hof eines Meisterbetriebs für Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutz an der Straße „Am Packborn“ in Pötzen stand, ist am späten Dienstagabend ein Raub der Flammen geworden.

veröffentlicht am 10.04.2013 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 22:41 Uhr

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Autor:

VON ULRICH BEHMANN
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Weil das sieben Meter lange und 6,5 Tonnen schwere Fahrzeug mit einer Flüssiggas-Anlage ausgestattet ist und zwei große Propangasflaschen an Bord hatte, bestand längere Zeit Explosionsgefahr. Drei in der Nähe abgestellte Firmenfahrzeuge wurden durch die extreme Hitze unterschiedlich stark beschädigt. Feuerwehrleute aus Pötzen löschten einen Mercedes Transporter und schoben ihn aus dem Gefahrenbereich.

Das Wohnmobil stand unweit eines Hauses – die 41 Freiwilligen aus Fischbeck, Haddessen und Pötzen konnten verhindern, dass das Feuer auf das Gebäude übergreift. Die Polizei schätzt den Schaden auf „weit mehr als 100 000 Euro“.

Rettungsassistenten des Roten Kreuzes berichteten, der Feuerschein sei bereits von Höfingen aus zu sehen gewesen. Stadtbrandmeister Jürgen Hilpert leitete den Einsatz – er ließ die Gasbehälter fast eine Stunde lang mit Wasser kühlen.

Ausgerüstet mit schwerem Atemschutz, spritzt ein Löschtrupp Wasser auf das Wrack. Auf diese Weise werden die Gasbehälter gekühlt.

Ein Team der Tatort-Gruppe suchte bereits in der Nacht nach Spuren, machte Fotos und befragte Zeugen. Nachbarn hatten die Besitzer des Iveco Flair gegen 22.30 Uhr geweckt und auf das Feuer hingewiesen. Zunächst habe es nur im Motorraum gebrannt, berichtet der Halter. Die Flammen hätten sich allerdings rasend schnell ausgebreitet.

Der Brandort wurde von der Polizei beschlagnahmt. Gestern Vormittag nahmen Spezialermittler des 1. Fachkommissariats des Zentralen Kriminaldienstes aus Hameln das Wrack in Augenschein. Die Ursache des Feuers sei noch unbekannt, sagte der Erste Kriminalhauptkommissar Axel Brünger am Nachmittag. In Pötzen wird in Kürze ein Sachverständiger erwartet.



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