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Schlechter Zustand löst Debatte aus

„Fischbecker Dorfplatz für Autos sperren“

Fischbeck. Obwohl erst im vergangenen Jahr rundum erneuert, bietet der Fischbecker Dorfplatz derzeit schon wieder einen unschönen Anblick: Vor allem nach Regenperioden verwandelt sich das Areal rund um den Maibaum in eine Seenplatte, ist von Auto-Fahrspuren durchzogen.

veröffentlicht am 27.04.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:26 Uhr

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Joachim Zieseniß

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Joachim Zieseniß Reporter Coppenbrügge-Salzhemmendorf zur Autorenseite
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Michael Kipp, stellvertretender CDU-Stadtverbandsvorsitzender, fordert deshalb: Der Fischbecker Dorfplatz muss für Fahrzeuge gesperrt werden. Bei der Dorfplatz-Sanierung im vorangegangenen Jahr wurde auch die vorherige Rasenfläche beseitigt und durch eine wassergebundene Decke ersetzt. „Für das Erscheinungsbild sicher ein positiver Wandel und auch für die Veranstaltung rund um den Maibaum ein Fortschritt“, findet Michael Kipp. Ein großes Problem sieht Kipp allerdings in der neuen wassergebundenen Decke. Wie die letzten Monate zeigten, ist stärkerer Regen bei diesem Untergrund ein Problem, der Platz wird matschig und ist schlecht zu begehen. Die Ursache für die Misere sieht der CDU-Politiker – ebenso wie zahlreiche Fischbeckerinnen und Fischbecker, mit denen Kipp bereits über dieses Thema gesprochen hat – darin, dass der Dorfplatz derzeit gerne von Autofahrern zum Wenden oder Parken genutzt wird: „Die dadurch entstehenden Fahrspuren und -kuhlen machen den Platz nicht nur unansehnlich, sondern sorgen auch dafür, dass bei Regen schnell Pfützen entstehen und der Regen nur schlecht abläuft“, schlussfolgert Kipp.

Dabei wäre seiner Meinung nach das Problem leicht zu lösen, meint er: Einfach an den Zufahrten zum Dorfplatz Hindernisse platzieren. Damit der Dorfplatz im Einzel- oder Notfall dennoch für Fahrzeuge erreichbar ist, könnte man klappbare Poller aufstellen. „Es gibt im Umfeld des Dorfplatzes ausreichend Möglichkeiten, sein Auto zu parken. Der attraktive Platz ist mit nicht unerheblichem finanziellem Aufwand verschönert worden. Es wäre doch sehr schade, wenn dieser Effekt beeinträchtigt würde“ meint Kipp.

Laut Fischbecks Ortsbürgermeisterin und SPD-Stadtverbandsvorsitzenden ist Rosemarie Kreiensen ist das Thema „zerfahrener Dorfplatz“ bereits jüngst in der Ortsratssitzung zur Sprache gekommen. Dabei sei herausgekommen, dass die vorgeschlagene Lösung mit aufschließbaren Pollern runde 10 000 Euro kosten würde. „und auch alle anderen Absperr-Möglichkeiten wären nicht billiger“, so die Ortsbürgermeisterin.

Stimmt etwas

mit der Drainage nicht?

Zur neu auf Fischbecks Dorfplatz eingebauten wassergebundenen Decke meint die Ortsbürgermeisterin, dass solch eine Befestigung ein Befahren eigentlich auch aushalten sollte: „Wir haben schon überlegt, ob vielleicht etwas mit der Drainage nicht stimmt. Das muss jetzt aber erst mal überprüft werden, ehe über Gewährleistungsmängel gesprochen werden kann.“

Außerdem, so Rosemarie Kreiensen, habe die Verwaltung vom Ortsrat den Auftrag bekommen, zu überprüfen, ob Fischbecks Dorfplatz in den kommenden Jahren nicht Stück für Stück mit Verbundsteinen gepflastert werden kann. Die Verwaltung solle über die finanziellen Möglichkeiten in der kommenden Ortsratssitzung berichten, kündigt die Ortsbürgermeisterin an. Denn, so Kreiensen abschließend: „Forderungen stellen ist ja gut, aber man muss auch immer sehen, wer das bezahlt.“ Und außerdem sei derzeit das Befahren des Festplatzes auch durch kein Schild untersagt.



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