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Finanzierungsmodell für Schulzentrum steht

Hameln/Hessisch Oldendorf (doro). Mit großer Mehrheit haben gestern die Mitglieder des Kreisausschusses für ein Public Private Partnership-Modell (PPP) zur Finanzierung der Umbau- und Sanierungsarbeiten am Schulzentrum Hessisch Oldendorf gestimmt.
 Bereits am Vortag habe es innerhalb der Fraktion der Mehrheitsgruppe, bestehend aus CDU, FDP und Grünen, ein einstimmiges Votum für diese Art der Finanzierung gegeben, wie Kreisausschussmitglied Heinrich Fockenbrock (FDP) erklärte.

veröffentlicht am 19.05.2009 um 18:19 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 11:41 Uhr

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Hameln/Hessisch Oldendorf (doro). Mit großer Mehrheit haben gestern die Mitglieder des Kreisausschusses für ein Public Private Partnership-Modell (PPP) zur Finanzierung der Umbau- und Sanierungsarbeiten am Schulzentrum Hessisch Oldendorf gestimmt.
 Bereits am Vortag habe es innerhalb der Fraktion der Mehrheitsgruppe, bestehend aus CDU, FDP und Grünen, ein einstimmiges Votum für diese Art der Finanzierung gegeben, wie Kreisausschussmitglied Heinrich Fockenbrock (FDP) erklärte.
 Bereits im Februar lag die Machbarkeitsstudie der Beraterfirma Sikma vor. Alles, was danach kam, war „politischer Findungsprozess“, wie Anja Hegener Pressesprecherin des Landkreises es ausdrückt.

 Bedenken hatte vor allem Kreishandwerksmeister Karl-Wilhelm Steinmann. Er bezweifelt nach Aussage von Heinrich Fockenbrock, dass mit diesem Modell in der konjunkturellen Krise genug Aufträge bei den heimischen Handwerkern landen. Dass 70 bis 80 Prozent vor Ort vergeben werden, besagt dagegen das Gutachten der Firma Sikma.
 Ein Besuch in einer Isernhäger Schule, die bereits mit der Firma Sikma zusammengearbeitet hat, überzeugte die Politiker endgültig von der Verlässlichkeit der Firmenaussagen. Ein weiterer Vorteil ist laut Fockenbrock, dass beim Vertrag mit dem Generalunternehmer die Instandhaltung der Gebäude einen Schwerpunkt bilden wird. „Und das kann nur vor Ort geschehen, das geht nicht irgendwo von Norddeutschland aus“, erklärt der FDP-Politiker. In der Praxis heißt das: Den Rohbau – sicherlich der gewichtigste Block – wird eine Firma von außerhalb erstellen, für alles andere, auch die 25-jährige Gewährleistung der Instandhaltung werden die Aufträge voraussichtlich vor Ort vergeben.
  Zur Erinnerung: Hinter den Buchstaben PPP verbirgt sich der Plan, für den Neubau und die Sanierung verschiedener Gebäudekomplexe am Hessisch Oldendorfer Schulzentrum einen privaten Investor zu finden, um die Kreiskasse zu entlasten. Die Beraterfirma Sikma soll dabei den passenden Generalunternehmer für Umbau und Sanierung der Schule suchen. Die Baukosten werden mit rund sieben Millionen Euro angegeben. 
 

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