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Verwaltung appelliert an Bürger, beim Böllern Regeln zum Brandschutz einzuhalten

Feuerwerk in der Innenstadt verboten

Hessisch Oldendorf (red) Heute Abend knallt es. In den Straßen wird geballert, am Himmel entfaltet sich ein Leuchtraketenschauspiel nach dem anderen. Doch auch für das Abfeuern des Feuerwerks an Silvester gibt es Regeln. Das Sprengstoffgesetz, das in den letzten Jahren einige Änderung erfahren hatte, wirkt sich mit seinen Bestimmungen auch auf die Stadt Hessisch Oldendorf aus.

veröffentlicht am 31.12.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 03:41 Uhr

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Das Gesetz verbietet es seit 2010, in unmittelbarer Nähe von Fachwerkhäusern pyrotechnische Gegenstände wie Silvesterfeuerwerk abzubrennen. So ist dort geregelt, dass das Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern nicht nur aus Gründen des Lärmschutzes, sondern auch des vorbeugenden Brandschutzes verboten ist. In Hessisch Oldendorf sind konkret zwei Bereiche festgelegt worden, in denen unter diesen Gesichtspunkten ein generelles Abbrennverbot gilt. Dies ist im Stadtteil Hessisch Oldendorf der gesamte Bereich der Innenstadt, der im Süden, Westen und Osten durch den Münchhausenring und im Norden durch den historischen Wallgraben begrenzt wird. Im Stadtteil Fischbeck darf im gesamten Bereich um das Stift Fischbeck kein Feuerwerk abgebrannt werden. Der Bereich wird im Süden durch die Ringstraße, im Norden durch den Sommerweg und die Paschenburg bis zur Einmündung „Am Schmäling“ und im Westen durch die Abteistraße und dem Kötner Weg sowie im Osten durch die Poststraße begrenzt.

Die Stadt Hessisch Oldendorf appelliert zudem an alle Bürgerinnen und Bürger, nicht nur diese Regeln in den genannten Gebieten einzuhalten, sondern natürlich auch in den alten Dorfkernen bei einer entsprechenden Bebauung. Die „unmittelbare Nähe“ ist dabei abhängig vom verwendeten Feuerwerkskörper. Bei handgeworfenen, also nicht durch Eigenantrieb vorwärtsbewegten, pyrotechnischen Gegenständen, gemeinhin auch Böller genannt, kann davon ausgegangen werden, dass ein Schutzabstand ausreichend ist, der gerade außerhalb der Wurfweite liegt (in der Regel nicht viel mehr als 25 bis 30 Meter). Bei den Silvesterraketen ist von höheren Reichweiten und entsprechenden Brandgefährdungen auszugehen. So wurde jetzt bei hochsteigenden Feuerwerksraketen ein Abstand von 200 Metern als Regelmindestabstand zu Reetdach- und Fachwerkhäusern zugrunde gelegt.

Das Abbrennen von Feuerwerk ist nicht in allen Bereichen Hessisch Oldendorfs erlaubt.



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