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Brandschützer möchten Kleinbusse in Dienst nehmen / Stadt soll Versicherung zahlen / Schnase warnt

Feuerwehr macht mobil

Hessisch Oldendorf. Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt plant, mehrere Kleinbusse in Dienst zu nehmen. Das Geld für den Kauf der Gebrauchtwagen sollen Fördervereine spenden. Für die Unterhaltung, im Wesentlichen also Steuern und Versicherung, soll die Stadt aufkommen. Wie viele Kleinbusse die Feuerwehr insgesamt erhalten soll, ist unklar. Im Raum steht derzeit die Zahl von drei bis vier sogenannten Mannschaftstransportwagen. Die Stadt geht davon aus, dass ein Auto pro Jahr zwischen 1000 und 1500 Euro kostet. Wie oft die Wagen im Einsatz sein sollen, ist offen. Laut Gesetz zählen sie nicht zur erforderlichen Ausstattung von Ortswehren.

veröffentlicht am 24.09.2014 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 14:21 Uhr

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Autor:

VON ROBERT MICHALLA
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Derzeit verfügt die Feuerwehr über vier Kleinbusse. Sie dienen auch dazu, die Kinder und Jugendlichen der Ortswehren zu Wettkämpfen oder Ausbildungsterminen zu fahren. Aus Sicht der Feuerwehr reichen die vier Wagen aber nicht aus. Schon heute müssten viele Kinder und Jugendliche in privaten Autos fahren. Dies könne keine dauerhafte Lösung sein. Die Feuerwehr sieht in dem Kauf der Busse eine Investition in die Kinder- und Jugendarbeit. Aktuell liegt ein Angebot des Fördervereins Höfingen vor, der Stadt das Geld für den Kauf eines Wagens zu spenden.

Der Ausschuss für Feuerschutz segnete am Dienstagabend eine entsprechende Richtlinie ab. Sie ist mit den Stadtbrandmeistern abgestimmt. Die Empfehlung an den heute Abend tagenden Verwaltungsausschuss, die Richtlinie zu beschließen, fiel einstimmig. Nur Wilfried Schnase (CDU) enthielt sich. Er forderte, erst den Feuerwehrbedarfsplan abzuwarten. Dieser soll Ende des Jahres vorliegen. Schnase sagte zwar, dass er den Wunsch nachvollziehen könne. Aber: „Für mich ist es im Moment ein bisschen schwierig, Fahrzeuge anschaffen zu lassen, die dann vielleicht gar nicht nötig sind.“ Er warnte auch vor Folgekosten.

Kai-Uwe Eggers (SPD) begrüßte die Richtlinien. Er erinnerte aber auch daran, dass die Stadt pleite ist. Er regte an, dass sich die Ortswehren die Wagen teilen sollten. Als Vorbild diene der TSV Fuhlen, der seinen Kleinbus bereits für Fahrten zur Verfügung stelle. Der Ausschussvorsitzende Friedrich Meier (SPD) begrüßte die Richtlinien ebenfalls und unterstützte Eggers’ Vorschlag, dass die Wehren die Wagen gemeinsam nutzen sollen. Er forderte „mehr Miteinander, nicht gegeneinander“. Hans-Jürgen Hoffmann (SPD), einst Stadtbrandmeister, sagte im Namen von SPD und Grünen, dass die Gruppe hinter dem Feuerwehrbedarfsplan stehe.

Weitere Autos, die diesem Wagen ähneln, hätte die Feuerwehr gern in ihrem Fuhrpark.



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