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Aber noch steht die Gründung der achten Kinderfeuerwehr in Hessisch Oldendorf aus

Feuer und Flamme für die „Feuerfunken“

HESSISCH OLDENDORF. Feuerwehrmann – seit Generationen ist das für viele Kinder ein Traumberuf. Wenn sie groß sind, wollen sie im roten Feuerwehrauto zur Einsatzstelle fahren, Feuer löschen und Leben retten – ein Held des Alltags sein. Längst sind aus den Reihen der Freiwilligen auch Frauen nicht mehr wegzudenken.

veröffentlicht am 02.10.2017 um 13:58 Uhr

Früh übt sich: der Feuerwehrnachwuchs probiert schon mal Helme und Jacken aus. Foto: ah
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Annette Hensel Reporterin
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So war es nicht überraschend, dass viele Mädchen erschienen, als die Ortsfeuerwehr Hessisch Oldendorf Kinder im Grundschulalter zum „Feuerfunken“-Schnuppernachmittag einlud. Um Nachwuchsmangel vorzubeugen, existieren bereits in Barksen, Fischbeck, Höfingen, Kleinenwieden, Rohden, Segelhorst und Heßlingen Kinderfeuerwehren.

Nun steht eine weitere unter dem Namen „Feuerfunken“ in der Kernstadt in den Startlöchern. Diese Woche fand der erste Dienst statt, bei dem sich die 16 Mädchen und Jungen näher kennenlernten. Vierzehntägig – montags von 16.30 bis 18 Uhr – haben sie Dienst im Feuerwehrhaus im Steinbrinksweg. Das Leitungsteam, Maren Redeker, Julia Martens, Saskia Clavey, Kira Struckmeier, Lea Schönfelder und Nadine Pommer vermittelt den Kindern Aufgaben der Wehr sowie den richtigen Umgang mit Gefahren im Alltag. Gemeinsam wird mit Wasser (9. Oktober) experimentiert und mit Feuer, gebastelt und gespielt. Zum Laternenumzug treffen sich die „Feuerfunken“ außer der Reihe an einem Freitag, 10. November.

Noch ist die Gründung der achten Kinderfeuerwehr im Stadtgebiet nicht erfolgt. Für die Mitglieder scheint das nebensächlich zu sein: Sie sind Feuer und Flamme für die „Feuerfunken“ und stolz darauf, dass sie für ein Foto Helm, Jacke und Stiefel der Großen anziehen dürfen.

„31 Kinderfeuerwehren haben wir im Landkreis Hameln-Pyrmont. Hessisch Oldendorf hat als Kommune mit den meisten Ortsteilen die meisten Kinder- und Jugendfeuerwehren“, erklärt Kreisjugendfeuerwehrwart Thomas Kurbgeweit und sagt: „Es wäre sehr schön, wenn die Gründung vollzogen wird, denn das stellt den Nachwuchs der Jugendfeuerwehr sowie der Einsatzabteilung sicher.“

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