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48-jährige Frau verletzt in Klinik gefahren / Fast 50 Feuerwehrleute rücken aus

Feuer am Rohdener Weg – Adventsgesteck brennt

Hessisch Oldendorf. Als Stadtbrandmeister Jürgen Hilpert gegen acht Uhr als einer der ersten Rettungskräfte das Zweifamilienhaus am Rohdener Weg erreicht, dringt dichter schwarzer Rauch aus einem geöffneten Treppenhausfenster. Rettungssanitäter kümmern sich in dem Moment bereits um eine verletzte Frau. Offenbar hatte die Bewohnerin zuvor giftige Brandgase eingeatmet. Der Rauch zieht aus der Küche der 48-Jährigen, dort muss es brennen.

veröffentlicht am 29.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 08:41 Uhr

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Angerückte Feuerwehrleute aus Hessisch Oldendorf rüsten sich mit schweren Atemschutzgeräten aus, Kollegen verlegen Schläuche. Sie erfahren, dass sich im Obergeschoss des Hauses noch eine weitere Person befinden soll. Die Retter suchen sich durch den verqualmten Hausflur den Weg in den ersten Stock, klopfen an der verschlossenen Tür. Die 75 Jahre alte Bewohnerin öffnet, kann von den Männern ins Freie gebracht werden.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung muss von einem größeren Brand ausgegangen werden. Es werden weitere Kräfte alarmiert. In umliegenden Ortschaften heulen die Sirenen. Feuerwehrleute aus Barksen, Welsede, Großenwieden und Fischbeck werden zum Einsatzort beordert.

Eingreifen brauchen die nachalarmierten Feuerwehrleute jedoch nicht mehr. Löschversuche der 48-Jährigen müssen erfolgreich gewesen sein. Denn größere Flammen müssen die Feuerwehrleute nicht mehr löschen. Wenige Wasserstrahlen reichen, um sicherzugehen, dass das Feuer erloschen ist. Die Einsatzkräfte lüften das Haus, stellen Hochdrucklüfter auf, die Rauchgase aus dem Haus blasen.

Ursache des Feuers soll ein elektrisch beleuchtetes Adventsgesteck aus Kunststoff sein, das auf einer Arbeitsplatte der Küche der Erdgeschosswohnung in Brand geraten sei. Brandschutzermittler der Polizei stellen das Gesteck sicher – es soll untersucht werden.

Ein größerer Schaden wäre nicht entstanden, heißt es. Ein Fenster in der Nähe der Brandstelle soll angebrannt sein. Dunkle Rußpartikel zogen durch die Räume. Die Wohnung soll noch bewohnbar sein. Die 48-Jährige wurde mit einem Rettungswagen in das Hamelner Krankenhaus gefahren. Die Höhe des entstandenen Sachschadens soll mehrere Tausend Euro betragen. fn



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