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Ferienpass mit Teilnehmerrekord

Hessisch Oldendorf (bj). Er hat nicht nur die Gabe, Menschen, ob jung oder alt, zu begeistern und zu motivieren, er hat offenbar auch einen guten Draht zum Wettergott. Tarik Oenelcin hat zum Abschluss der Ferienpassaktion alle diejenigen zu einer Grillparty eingeladen, die ihn als Stadtjugendpfleger bei der Planung und Durchführung der zahlreichen Angebote unterstützt haben.

veröffentlicht am 25.08.2011 um 17:43 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 10:41 Uhr

fhz
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Der Stadtjugendpfleger strahlt mit der Sonne um die Wette, als er sieht, dass rund 180 Personen in die Malschule am Barksener Weg gekommen sind. „Sie alle haben ihren Teil zu den Veranstaltungen beigetragen, die wir in der Zeit vom 7. Juli bis zum 17. August durchgeführt haben“, dankt Tarik Oenelcin den Gästen.


 40 Betreuer der Stadtjugendpflege hätten ihn gut 1800 Stunden ehrenamtlich beim Ferienpass unterstützt, allein das seien 1000 Stunden mehr als im Vorjahr, so Oenelcin. „Es ist davon auszugehen, dass auch die ehrenamtlichen Helfer in den Vereinen und Verbänden sich in mindestens dem gleichen Zeitanteil freiwillig und ohne Entgelt eingebracht haben“, lobt er deren Einsatz bei den 170 Veranstaltungen. Im Jahr 2010 waren es schon 149 Angebote aus Kirchengemeinden, Vereinen und Verbänden. Da die Stadtjugendpflege selbst auch 28 Veranstaltungen anbieten konnte, hatten die Jungen und Mädchen 2011 die Möglichkeit, aus 198 Angeboten auszuwählen.
 In diesem Jahr ist nicht nur das Angebot noch größer geworden, auch die Zahl der verkauften Ferienpässe ist gegenüber 2010 gestiegen. 783 (im Vorjahr 701) Ferienpässe wurden im gesamten Stadtgebiet ausgegeben. „Auch die Anzahl der buchbaren Plätze konnte noch einmal erhöht werden. Bei den 198 Veranstaltungen standen 6416 Plätze zur Verfügung, im Vorjahr waren es im Vergleich nur 5324 Plätze. Wieder einmal musste bei drei Viertel aller Veranstaltungen das Computerlos über die Teilnahme entscheiden“, sagt der Stadtjugendpfleger. Das Interesse an besonders attraktiven Angeboten sei eben deutlicher höher als die Anzahl der zur Verfügung stehenden Plätze. Das führe zu teilweise langen Wartelisten, bedauert Tarik Oenelcin.
 Geringfügig geändert hat sich in diesem Jahr die Altersstruktur der Ferienpassinhaber. Das Durchschnittsalter der Jungen und Mädchen, die am Ferienspaß teilnehmen, liegt bei 12,8 Jahren gegenüber dem Vorjahr mit 12,6 Jahren.


 Der Stadtjugendpfleger ist besonders froh darüber, dass es in diesem Jahr keine gravierenden Unfälle gab. „Das ist nicht selbstverständlich bei den vielen Kindern, zeigt aber auch, dass sich die Teilnehmer in die Gruppengemeinschaft einordnen und an Regeln halten“, stellt Tarik Oenelcin fest und fügt an: „Das Verantwortungsbewusstsein und die Aufmerksamkeit der Betreuer hat daran ebenso wesentlichen Anteil.“


 Die Teilnehmer an der Abschlussparty lassen in angeregten Gesprächen die Veranstaltungen Revue passieren. Viele Helfer und Betreuer sind sich jetzt schon sicher, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein, „weil die Aktionen mit den Kindern viel Spaß machen und weil Tarik uns alle mitreißt“.



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