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Staatsanwaltschaft: Es besteht ein Anfangsverdacht gegen die Pflegedienstleiterin / Heimleitung: „Keine Versäumnisse“

Fenstersturz-Fall: Beschuldigte noch nicht vernommen

Hessisch Oldendorf (ube). Im Fall des am Nachmittag des 4. Dezember bei einem Fenstersturz ums Leben gekommenen 92 Jahre alten Bewohners des Eberhard-Poppelbaum-Seniorenzentrums in Hessisch Oldendorf sind die Untersuchungen der Polizeistation Hessisch Oldendorf immer noch im Gange.

veröffentlicht am 21.01.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 00:21 Uhr

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Hessisch Oldendorf (ube). Im Fall des am Nachmittag des 4. Dezember bei einem Fenstersturz ums Leben gekommenen 92 Jahre alten Bewohners des Eberhard-Poppelbaum-Seniorenzentrums in Hessisch Oldendorf sind die Untersuchungen der Polizeistation Hessisch Oldendorf immer noch im Gange. Die Ermittler gingen einer Anzeige gegen Unbekannt nach, sagt Kommissar Dirk Barnert auf Nachfrage. Oberstaatsanwältin Irene Silinger wird da schon deutlicher: „Gegen die Pflegedienstleiterin wird wegen fahrlässiger Tötung durch Unterlassen ermittelt.“ Es bestehe derzeit ein Anfangsverdacht. „Die Akten liegen noch bei der Polizei.“

Der Sohn, der glaubt, der Tod seines Vaters hätte vermieden werden können (wir berichteten), die Beschuldigte und andere Zeugen müssten vernommen werden. Die für diesen Fall zuständige Staatsanwältin habe die Wiedervorlage der Ermittlungsakten seinerzeit für den 21. Februar terminiert, hieß es.

In einem Schreiben an unsere Zeitung hatten Heimleitung und Vorstand des Trägervereins festgestellt, „Versäumnisse seitens der Heimleitung und des Pflegepersonals habe es zu keiner Zeit gegeben“.

In der kommenden Woche wollen Polizisten die Pflegedienstleiterin befragen.



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