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Das Kulturprogramm lockt mit Satire, Comedy und Musik

Fast so gut wie Stan und Olli

Hessisch Oldendorf (red/boh). „In diesem Jahr geben wir im KultourismusForum Vollgas“, sagen Barbara Jahn-Deterding, Vorsitzende des Culturvereins, Stefan Bohrer vom Werkhaus sowie Hermann Faust als Veranstaltungsorganisator der Stadt. Den Frühling einläuten wird am 18. März der Hamburger Schauspieler, Sänger und Regisseur Joachim Schlösser mit „Blumen im Winter“, einer szenisch-musikalischen Hommage an die „Freuden und Schmerzen liebender Hingabe“, mit Gedichten und Liedern von Wilhelm Müller und Franz Schubert. Begleitet wird Schlösser am Piano von Hitomi Shiraishi. Beginn des Abends, der vom Culturverein und vom Werkhaus organisiert wird, ist am 18. März um 19.30 Uhr. Karten gibt es Ende Januar. Mit einer Comedy-Show am 8. April und einer Theater-Reise am 6. Mai wird die Stadt das Kulturprogramm im Kultourismusforum bereichern. „Für das zweite Halbjahr 2011 sind noch zwei weitere Veranstaltungen geplant, die Verträge sind aber noch nicht unter Dach und Fach“, sagt Hermann Faust. Fest gebucht ist für den 8. April das „Duo Naseweiss“ mit Martin Bruders und Frajo Ligmann – die untrennbaren Zwei. Ein Paar wie Stan und Olli: verkracht, verhakt, vergrätzt, versöhnt. Sie bieten Zirzensisches auf vier Beinen, plus Hocheinrad und Akrobatik. Schnell, mehr als gewagt, lustig, mit Sprachwitz. Charmant, locker und allezeit kreuzgefährlich. Die zwei sind Improvisationstalente, die schon manche Preisjury überzeugt haben.

veröffentlicht am 07.01.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 00:41 Uhr

Martin Bruders und Frajo Ligmann sind das Duo Naseweiss, dass 8. April ins Kultourismusforum kommt.
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Fortgesetzt wird das Programm mit einem alten Bekannten – Wilhelm Busch. Als Autor und Zeichner von Max und Moritz und deren „Übeltaten“ begleitete er wohl die meisten eine Wegstrecke der Kindheit. „Fipps der Affe“, „Plisch und Plum“, „Die fromme Helene“. Geschichten, die sich auch heute noch durch Aktualität, Humor und Witz auszeichnen. Menschliches, Allzumenschliches, wie Eitelkeit, Neid, Schadenfreude, aber auch Bigotterie und zweifelhafte Moralvorstellungen, vom Menschenkenner Busch vor mehr als hundert Jahren klug beobachtet und, in der ihm so typischen, einfallsreichen Verskunst entlarvend festgehalten, scheinen zeitlos. Am 6. Mai wird der hannoveraner Theatermacher und Schauspieler Bernd Surholt „Helene in Szene“ setzen. Dabei wird eine Wilhelm-Busch-Theaterreise präsentiert, die zeigt, dass Busch mehr war als ein belustigender Zeichner, und dass man eigentlich erst als Erwachsener seine satirisch kritische Weltbetrachtung schmunzelnd genießen kann. Optisch wird der Abend durch den bekannten Berliner Briefmarkenkünstler Stefan Merkt unterstützt, der eine ganz eigene Bühnendekoration beisteuern wird. Merkt ist im Weserbergland kein Unbekannter. Zwei erfolgreiche Ausstellungen hat er bereits im Werkhaus gehabt. Wilhelm Busch nimmt in seinem Schaffen einen besonderen Stellenwert ein. „Er war der erste Karikaturist überhaupt und schuf Bilder und Zeichnungen von dauerhafter Gültigkeit. Bis heute reizen seine Zeichnungen zur künstlerischen Auseinandersetzung“, sagt Merkt. Er kopiert Busch nicht einfach, sondern setzt eigene Akzente, die das Werk des berühmten Wiedensahlers in die Gegenwart katapultieren. Fest eingeplant ist ein Konzert mit dem australischen Gitarristen Carus Thompson, der in der zweiten Hälfte des Jahres auf seiner aktuellen Deutschlandtournee einen Zwischenstopp in Hessisch Oldendorf einlegen wird.

Mit Spannung erwartet wird Ende Oktober das neue Programm der PiekBuBen. Die Hessisch Oldendorfer Lokalmatadoren machen sich in diesem Jahr im Weserbergland rar, weil sie vermehrt außerhalb gastieren wollen. Einzige Ausnahme: Am 19. und am 20. Februar sind sie in der Heßlinger Sporthalle zu Gast. Restkarten sind nur noch für den 20. Februar erhältlich. Dieser Abend werde etwas Besonderes, verspricht Lutz Göhmann. „Erstmals bieten wir ein sogenanntes Schmalzstullen-Theater.“ Die namengebende Zutat bereiten die Piekbuben übrigens selbst zu.



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