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Klaus Göbel stellt neuen Film über die Schillat-Höhle vor / „Erschreckend, wie wenig die Leute über ihre Stadt wissen“

Fast ein Jahr gedreht, zusammengeschnitten und vertont

Hessisch Oldendorf (bj). Man nehme 227 Szenen, 215 Effekte und 116 Tonstücke und produziere daraus einen Film. Genau das hat Klaus Göbel getan und herausgekommen ist der neue Film über die Schillat-Höhle in Langenfeld.

veröffentlicht am 09.08.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 11:41 Uhr

Klaus Göbel (li.) überreicht Harald Krüger ein Exemplar des neuen Films über die Schillat-Höhle.  Foto: bj
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Fast ein Jahr hat der Friedrichshagener für die Dreharbeiten, den Zusammenschnitt und die Vertonung benötigt. „Seit einigen Jahren gibt es nur noch Fernseher mit dem Bildformat 16:9. Das war für mich der Hauptgrund, diese Neuauflage zu produzieren, ich trage damit dem neuen Format Rechnung“, sagt Klaus Göbel.

Hessisch Oldendorfs Bürgermeister Harald Krüger freut sich: „Herr Göbel hat den Film dabei auch aktualisiert und neue Akzente gesetzt.“ Das sei ihm gelungen, indem er Sequenzen aus der Hessisch Oldendorfer Innenstadt, dem Süntel und von der Sagengestalt des Baxmanns eingearbeitet habe. „Ich habe diesmal auch verschiedene Höhlenführer mit Kindern und Erwachsenen bei ihren Führungen begleitet“, erklärt der Filmemacher. Durch diese Aufnahmen sei der Film wesentlich lebendiger geworden, denn die Höhle könne er ja nicht neu erfinden. „Ich habe nicht gezählt, wie oft ich zum Huthaus gefahren bin, um Besucher draußen beim Kaffeetrinken unter den großen Schirmen zu erwischen. Das Wetter hat es mir schwergemacht“, lacht er und hofft, dass der Film von den Besuchern der Schillat-Höhle als Erinnerung mitgenommen wird.

Bürgermeister Harald Krüger wünscht sich, dass dieser Film nicht nur bei den Höhlenbesuchern reißenden Absatz findet, sondern auch im Schulunterricht zum Einsatz kommen möge. „Das ist eine gute Idee“, stimmt ihm Klaus Göbel zu, denn es sei für ihn „oft erschreckend, festzustellen, wie wenig die Menschen über ihre eigene Stadt wissen“. Der Film bringe nicht nur den Hessisch Oldendorfern und den Touristen unsere Heimat näher, „er wird einmal ein zeitgeschichtliches Dokument sein, eine Momentaufnahme aus den Jahren 2010/2011“, ist sich Harald Krüger sicher.

Als Klaus Göbel vor rund fünfzig Jahren angefangen habe, seine Kinder mit der Schmalfilmkamera zu filmen, habe er sich nicht vorstellen können, dass das Hobby mal solche Ausmaße annehmen würde, sagt er. „Vor der Kamera bewegt es sich, du musst sie nur einfach ruhig halten“, an diesen Rat eines Freundes erinnert sich der Friedrichshagener genau und weiß heute, dass dieser erste Tipp auch der wichtigste war, den er für seine unzähligen Filmaufnahmen je bekam.



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