weather-image

Fast am Ende der Sparmöglichkeiten

Hessisch Oldendorf (doro). Mit dem Märchen von Hase und Igel verglich Bürgermeister Harald Krüger die Haushaltsplanungen für das kommende Jahr: „Ein Rennen, das wir nicht gewinnen können.“ Geradezu lächerlich nimmt sich angesichts der Zukunftsaussichten der kleine Erfolg aus, der am Mittwoch im Finanzausschuss vermeldet werden konnte: Um 258373 Euro hat sich das strukturelle Defizit verringert.

veröffentlicht am 21.10.2010 um 17:52 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 04:41 Uhr

Haushalt
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Hessisch Oldendorf (doro). Mit dem Märchen von Hase und Igel verglich Bürgermeister Harald Krüger die Haushaltsplanungen für das kommende Jahr: „Ein Rennen, das wir nicht gewinnen können.“ Geradezu lächerlich nimmt sich angesichts der Zukunftsaussichten der kleine Erfolg aus, der am Mittwoch im Finanzausschuss vermeldet werden konnte: Um 258373 Euro hat sich das strukturelle Defizit verringert. Während der Ergebnishaushalt für dieses Jahr einen Planfehlbetrag von 1 619 010 Millionen Euro aufweist, sind es im kommenden „nur“ 1 360 637 Millionen Euro (2009 betrug es der Planfehlbetrag 438307 Euro). „Ein Grund zum Jubeln ist das nicht“, betonte Krüger.  Bei der Haushaltskonsolidierung sei man inzwischen an einem Punkt angekommen, an dem sich fast nichts mehr einsparen lasse. Die einzige Möglichkeit, die gewachsenen Strukturen nicht kaputtzusparen, läge darin, selbige zu „verdichten“ oder neu zu definieren – im kommenden Jahr wird allerdings noch nichts angetastet. Explizit ausgenommen werden soll die Kinder-, Jugend- und Integrationsarbeit, auch die zweite Jugendpflegerstelle sollte nach Ansicht des Bürgermeisters erhalten bleiben.  Einige positive Prognosen wagt der Kämmerer dann aber doch: So enthält der Ansatz bei der Gewerbesteuer im kommenden Jahr 150 000 Euro mehr als 2010. Auch der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer wird voraussichtlich im Vergleich zu 2010 ansteigen. Mehr Mittel erhofft sich die Stadt auch aus ihrer größten Einnahmequelle, den Schlüsselzuweisungen aus dem kommunalen Finanzausgleich, denn für 2011 gibt es – entsprechend der Finanzkraft jeder Gemeinde – mehr zu verteilen. Gerechnet wird mit einem Plus von 535 000 Euro.
 



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt